
Mit Hund in Lauenburg
Lauenburg liegt an der Elbe und hat eine wunderschöne Altstadt und da waren wir am Sonntag
Ich hatte einen Besichtigungstermin für einen Wohnwagen ( der mir aber nicht gefiel), dort in der Nähe.
Genau genommen hieß der Ort Brietlingen und dieser bestand gefühlt eigentlich nur aus Campingplätzen. Ich weiß nicht, wieviel Campingplätze da waren, fünf glaube ich. Erst ein riesiger Wohnmobilplatz und dann mehrere Campingplätze.
Es fühlt sich an, als würde ein Platz in den nächsten übergehen. Kaum hast du den ersten passiert, taucht schon der nächste auf. Genau so ist es auch gedacht. Rund um den Reihersee liegt kein einzelner Campingplatz, sondern ein ganzes Band aus mehreren Anlagen, die sich direkt am Ufer entlangziehen. Vier, fünf Plätze liegen hier dicht nebeneinander, teilweise ohne klare Trennung. Viele Dauercamper, viele kleine Parzellen, alles wirkt wie eine zusammenhängende Landschaft. Das erklärt dieses Gefühl, dass es einfach nicht aufhört.
Und dann dieser „See“. Auf den ersten Blick wirkt der Reihersee wie ein klassischer Badesee. Ruhiges Wasser, breite Ufer, Schilf, Stege. Wenn man genauer hinschaut, passt das Bild aber nicht ganz. Das Wasser steht hier nicht einfach still. Tatsächlich fließt die Neetze mitten hindurch. Der Reihersee ist kein natürlicher See im klassischen Sinn, sondern eine aufgeweitete Stelle eines Flusses. Es ist mehr Landschaft als Gewässer, eher ein breiter, ruhiger Strom als ein abgeschlossener See.
Der Elbe-Seitenkanal liegt nur ein Stück weiter, die gesamte Region ist von Wasser geprägt. Gräben, Flussläufe, Kanäle, feuchte Wiesen. Alles greift ineinander. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass sich hier über Jahre so viele Campingplätze entwickeln konnten. Flaches Gelände, viel Wasser, viel Platz.

Spazieren gehen konnte man jedenfalls ganz gut dort, auch wenn in meinen Augen die Gegend seltsam war. Ich wäre nicht im Leben darauf gekommen dort zu campen. Aber hunderte andere schon, also musste es auf eine gewisse Art ja irgendwie gut sein.

Überall gab es diese hübschen Feldwege, mal am Wasser und mal durch die Feldmark. Den Hunden gefiel es gut und wenn die Hunde happy sind, sind es die Menschen dann halt auch.
Der Hunger trieb dann Sabrina und mich in die Stadt, aber natürlich mussten erstmal die schönen alten Häuser bewundert werden.

Es war zwar bedeckt, aber es regnete nicht. Allerdings war es überraschend wieder kalt geworden und ich hatte mich etwas zu sommerlich angezogen 😅

In der Altstadt gab es viele hübsche Café, aber dieses hier wirkte am gemütlichsten. Die Torte war auch sensationell und eine tolle Auswahl gab es.

Dann war irgendwie auch schon der Sonntag zu Ende und zwei Menschen und zwei Hunde kamen zufrieden wieder zu Hause an.



Hinterlasse einen Kommentar