Neurologische Reha mit Hund

Reha Neurologie mit Hundeerlaubnis

Neurologische Rehabilitation – wann sie notwendig ist und für wen sie infrage kommt

Die neurologische Rehabilitation gehört zu den anspruchsvollsten Rehaformen in Deutschland, weil sie sich an Menschen richtet, deren Nervensystem durch eine Erkrankung oder einen Unfall beeinträchtigt wurde. Das betrifft sowohl akute Ereignisse wie einen Schlaganfall als auch chronische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Parkinson. Die Ziele unterscheiden sich je nach Ursache, aber der Grundgedanke bleibt gleich: neurologische Funktionen stabilisieren oder wiederherstellen und die

Selbstständigkeit im Alltag sichern.

Wann eine neurologische Reha indiziert ist

Eine neurologische Rehabilitation wird bewilligt, wenn eine Erkrankung oder Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems vorliegt und dadurch wesentliche Einschränkungen im Alltag bestehen. Die wichtigsten Indikationen sind:

1. Schlaganfall (Hirninfarkt oder Hirnblutung)

Nach einem Schlaganfall kommt es häufig zu Lähmungen, Sprachstörungen, Gangunsicherheiten und kognitiven Einschränkungen.

Eine neurologische Reha beginnt in diesen Fällen fast immer als Anschlussheilbehandlung (AHB), also unmittelbar nach der Akutbehandlung.

Schwerpunkt ist die Wiedererlangung von Mobilität, Sprache und Alltagsfähigkeit.

2. Multiple Sklerose (MS)

MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des

Nervensystems.

Eine Reha wird eingesetzt, wenn Symptome wie Fatigue, Gangunsicherheit, Muskelsteife, Sensibilitätsstörungen oder Konzentrationsprobleme stärker werden und der Alltag darunter leidet.

3. Morbus Parkinson

Menschen mit Parkinson erhalten eine neurologische Reha, wenn Bewegungsabläufe schwerfälliger werden, Zittern zunimmt oder die Feinmotorik nachlässt.

Therapieansätze in der Reha sind gezielte Gangschulung, Sturzprävention, Verbesserung der Bewegungskoordination und Anpassung der Medikation.

4. Epilepsie

Eine Reha kann nötig werden, wenn eine Epilepsie zu deutlichen Einschränkungen geführt hat, etwa nach schweren Anfällen, Medikamentenumstellungen, Unfallfolgen oder psychischer Belastung.

Ziel ist die Stabilisierung, ein sicherer Umgang mit der Erkrankung und Wiederaufbau von Alltagskompetenzen.

5. Neurologische Folgen nach Unfällen

Schädel-Hirn-Trauma, Nervenverletzungen und periphere Lähmungen gehören ebenfalls zu den klassischen Indikationen.

Eine Reha hilft, Bewegungen neu zu erlernen, Wahrnehmungsstörungen zu behandeln und den Alltag zu strukturieren.

6. Neuromuskuläre Erkrankungen

Dazu gehören Erkrankungen wie Polyneuropathien, Muskeldystrophien oder ALS im frühen Verlauf.

Die Reha dient der Funktionserhaltung, der Atemunterstützung, der Verbesserung der Mobilität und der Anpassung von Hilfsmitteln.

7. Long COVID und Post-COVID-Syndrom

Inzwischen ein relevanter Bereich: Betroffene leiden unter

kognitiven Einschränkungen uvm.Was eine neurologische Reha ausmacht

Im Unterschied zur orthopädischen oder psychosomatischen Reha arbeitet die Neurologie stark funktionsorientiert. Typische Schwerpunkte sind:

• Physiotherapie (Gangschule, Kraftaufbau, Gleichgewicht)

• Ergotherapie (Alltag, Feinmotorik, Selbstversorgung)

• Neuropsychologie (Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Belastbarkeit)

• Logopädie (Sprache, Sprechen, Schlucken)

• Hilfsmittelversorgung

• Training von Alltagsabläufen

Neurologische Reha mit Hund – Adressen

MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein

Heinrich-Mann-Straße 34

36448 Bad Liebenstein

Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik

Höhenstraße 30

51588 Nümbrecht

Schwarzwaldklinik Reha-Zentrum Bad Krozingen

Im Sinnighofen 1

79189 Bad Krozingen

Dr. Becker Kiliani-Klinik

Schwarzallee 10

91438 Bad Windsheim

VITREA Klinik Bad Berleburg

Berleburg

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