Wandern mit Hund auf Usedom

Wandern mit Hund in Peenemünde

Die tollsten Hunderunden auf der Insel Usedom

Wandern mit Hund auf Usedom: 8 Routen, die Paul und ich wirklich empfehlen


Usedom ist nicht die Insel der großen Höhenmeter – die höchste Erhebung misst gerade einmal 58 Meter. Was die Sonneninsel aber zu einem ganz besonderen Wanderziel mit Hund macht, ist die seltene Kombination aus Meeresluft, Steilküsten, Buchenwäldern, stillen Achterwasserbuchten und flachen, vogelreichen Mooren – alles auf engstem Raum. Paul und ich sind in den letzten Jahren viele Routen auf der Insel gelaufen, zu verschiedenen Jahreszeiten und mit ganz unterschiedlichen Wetterlagen. In diesem Beitrag zeige ich dir sechs Wanderungen, die sich aus unserer Sicht wirklich lohnen – inklusive Länge, Dauer, Parkplatz, Hinweisen aus der Komoot-Community und unseren eigenen Erfahrungen.

Ein Hinweis vorab: Paul ist ein Dackel. Das heißt, ich plane Routen grundsätzlich so, dass wir Treppen moderat halten, genug Schattenpausen bekommen und bei Wurzelwegen Rücksicht auf seinen langen Rücken nehmen. Die Routen hier sind so gewählt, dass sie für die meisten gesunden Hunde mittlerer Größe gut machbar sind – bei Spezialrassen (kurze Nasen, Rückenprobleme, sehr alte oder sehr junge Hunde) solltest du die Strecken einfach entsprechend kürzen oder aufteilen.

Wichtig zu wissen: Wandern mit Hund auf Usedom – die Regeln

Bevor du losziehst, ein paar Dinge, die auf allen Routen gelten:

  • Leinenpflicht: In den Orten, auf Promenaden und an allen Stränden Usedoms gilt Leinenpflicht – auch in der Nebensaison, auch auf ausgewiesenen Hundestränden.
  • Naturschutzgebiete: Viele der schönsten Wanderrouten führen durch Naturschutzgebiete (Streckelsberg, Südspitze Gnitz, Usedomer Schweiz, Peenemünder Haken). Dort muss dein Hund zwingend an der Leine bleiben – nicht wegen der Regel, sondern zum Schutz von Bodenbrütern und empfindlicher Vegetation.
  • Hundestrände: Von Mai bis September dürfen Hunde am Strand nur an den ausgewiesenen Hundestrandabschnitten. Von Oktober bis April ist der gesamte Strand für Hunde freigegeben (angeleint). Details findest du auf meiner Hundestrand-Übersicht.
  • Wasser: Gerade im Sommer immer genug Trinkwasser einpacken. An einigen Strandaufgängen in den Seebädern gibt es kostenlose Frischwasserstellen und Kotbeutel.
  • Zecken: Usedom ist Zeckengebiet. Guter Spot-On oder Halsband ist Pflicht, nach jedem Waldspaziergang absuchen.

Und jetzt rein in die Routen.

1. Streckelsberg-Runde Koserow: Die klassische Wanderung mit Meerblick

Länge: ca. 5 km Rundweg (je nach Variante 3,75 bis 6 km)
Dauer: 1 bis 1,5 Stunden reine Gehzeit
Höhenmeter: rund 45 Höhenmeter (für Usedomer Verhältnisse „viel”)
Schwierigkeit: leicht bis mittel (eine lange Treppe)
Untergrund: Waldweg, Sandboden, einige Wurzelpassagen, Treppe
Parkplatz: Parkplatz am Ortseingang Koserow in der Nähe der Hauptstraße oder direkt am Karls Erlebnis-Dorf (gebührenpflichtig in der Saison, ca. 3–5 €). Auch der kleine Parkplatz in der Bahnhofstraße ist eine Option.

Das sagt die Komoot-Community: Der Streckelsberg ist auf Komoot einer der meistempfohlenen Highlights auf Usedom. Bei einer der beliebtesten Rundtouren (Seebrücke Koserow – Streckelsberg) loben User besonders den Wechsel zwischen Strandblick und schattigem Buchenwald und die gute Beschilderung. Der Streckelsberg selbst hat als Komoot-Highlight eine Bewertung von 4,8 Sternen bei über 700 Bewertungen – damit einer der bestbewerteten Wanderpunkte im gesamten Nordosten Deutschlands.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Wir starten am Parkplatz bei Karls, laufen links die Bahnhofstraße hoch und biegen dann in den Kölpinseer Weg ein. Schon nach ein paar Minuten sind wir im Buchenwald, und Paul tippelt zufrieden im Schatten vor uns her. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir den Anstieg zum Streckelsberg selbst. Der Weg ist sandig, stellenweise wurzelig – für Dackelbesitzer gilt hier: langsam, Paul bestimmt das Tempo.

Oben auf 58 Metern öffnet sich der Blick: Ostsee bis zum Horizont, rechts die Küstenlinie bis Zempin, links ziehen sich die Dächer von Koserow hin. Der Streckelsberg hat übrigens eine wilde Geschichte – zwei Weltkriegstürme standen hier bis 1997, genutzt zur Beobachtung der V2-Raketentests aus Peenemünde. Heute stehen nur noch Bänke, aber die Atmosphäre ist besonders. Wir trinken Wasser, Paul bekommt sein Leckerli, dann geht es weiter Richtung Seebrücke.

Die Treppe vom Streckelsberg hinunter zum Strand ist der heikle Punkt für Dackel. 158 Stufen sind es, steil, manche Holzstufen etwas rutschig. Ich trage Paul hier immer ein Stück – nicht, weil er es nicht schafft, sondern weil seine Wirbelsäule es mir danken wird. Unten angekommen laufen wir etwa 800 Meter am Strand Richtung Seebrücke – in der Nebensaison ist das völlig entspannt, im Sommer brauchst du dafür den Hundestrandabschnitt.

An der neuen Seebrücke Koserow (ein Anblick, der sich lohnt) geht es zurück in den Ort. Einkehren kann man bei den Koserower Salzhütten – einige haben eine Außenterrasse, die hundefreundlich ist. Danach zurück zum Parkplatz. Perfekte Vormittagsrunde.

2. Langer Berg und Steilküste Bansin: Der Theatervorhang-Effekt

Länge: 4,75 km Rundweg (alternativ 6,91 km mit Mümmelkensee)
Dauer: ca. 1:15 Stunden (kurze Variante) bis 1:50 Stunden (lange Variante)
Höhenmeter: 50 bis 80 Höhenmeter
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Promenade, Waldweg, Sandpfad entlang der Steilküste
Parkplatz: Parkhaus Bansin am Kurpark (gebührenpflichtig) oder kleinere Parkplätze in der Bergstraße / an der Waldstraße am Ortsrand. In der Nebensaison findet man kostenlos Platz in den Seitenstraßen.

Das sagt die Komoot-Community: Die Route „Steilküstenweg – Strandpromenade Bansin Runde” hat auf Komoot 5,0 von 5 Sternen, die Tour „Langer Berg und Mümmelkensee” wird als leichte Wanderung beschrieben und vor allem für die Aussichten und den abwechslungsreichen Waldcharakter empfohlen. Viele Nutzer heben die Kombination aus Meerblick oben und Strandabschnitt unten hervor.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Einer unserer Lieblingsrunden – wenn ich ehrlich bin, die schönste Kurzwanderung der ganzen Insel. Wir parken am Kurpark Bansin, laufen zur Konzertmuschel und dann nach links auf die Promenade Richtung Seebrücke. Paul hat hier viel zu begutachten: Möwen, Strandkörbe, andere Hunde. Nach etwa 800 Metern verlassen wir die Promenade nach links Richtung Wald und steigen sanft an.

Oben am Langen Berg beginnt, was mich jedes Mal aufs Neue verzaubert: Ein schmaler Pfad schlängelt sich auf rund 50 Metern Höhe durch den Buchenwald direkt an der Steilküste entlang. Immer wieder öffnet sich das Grün wie ein Theatervorhang und gibt den Blick auf die Ostsee frei – bei gutem Wetter bis weit in Richtung Polen. Der Weg ist hier schmal und stellenweise wurzelig, also für Paul Fuß für Fuß. Für größere, trittsichere Hunde ist er kein Problem.

Nach etwa 2 km erreicht man einen Abstieg mit Holztreppe zurück zum Strand. Wir nehmen den Abstieg meist – im Sommer zurück über den Hundestrandabschnitt, in der Nebensaison entlang der kompletten Strandlinie bis zur Seebrücke Bansin. Wer die lange Variante macht, biegt oben im Wald in Richtung Mümmelkensee ab – ein kleiner Waldsee mit Steg, der im Frühjahr und Herbst besonders schön ist. Im Sommer kann die Mückenlage dort intensiv werden, da sollte man sich vorher informieren.

Einkehrmöglichkeit am Ende: In Bansin gibt es mehrere hundefreundliche Cafés entlang der Promenade. Wir mögen die kleineren, eher ruhigen Plätze abseits der Seebrücke.

3. Halbinsel Gnitz: Wilder Weißer Berg und Möwenort

Länge: 3,75 km Kurzvariante / 8,46 km mittlere Variante / bis 23 km als Tagestour
Dauer: 1 bis 2,5 Stunden (für die sinnvollen Varianten)
Höhenmeter: ca. 45 Höhenmeter
Schwierigkeit: leicht bis mittel (einige sandige Steigungen, wurzelig)
Untergrund: Feldwege, Sandpfad am Steilufer, Wiesenweg
Parkplatz: Kostenloser Parkplatz am Naturcampingplatz Lütow (17440 Lütow, ausgeschildert). Alternativ in Lütow am Ortsrand Richtung Netzelkow.

Das sagt die Komoot-Community: Die Halbinsel Gnitz ist als Komoot-Highlight von 466 von 474 Wanderern weiterempfohlen – eine der höchsten Empfehlungsquoten Usedoms. Bewertung: 4,9 Sterne bei über 450 Stimmen. Immer wieder wird betont, wie abgeschieden und ursprünglich die Landschaft ist. Die kürzeste Runde „Strand an der Südspitze Gnitz – Steilklippen Weißer Berg” gilt als leichte Wanderung und ist für Familien und Anfänger gut machbar.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Das ist die Route, die ich Leuten empfehle, die sich vom Massentourismus der Kaiserbäder erholen wollen. Wir parken am Naturcampingplatz Lütow, laufen durch das Gelände (Hunde willkommen, aber an der Leine) und gelangen über einen schmalen Sandweg ins Naturschutzgebiet Südspitze Gnitz.

Nach wenigen Hundert Metern weitet sich der Weg, man läuft an Wacholder-Kiefer-Beständen vorbei, und plötzlich öffnet sich der Blick: das Achterwasser glitzert bis zum Horizont, links die Krumminer Wiek, rechts die flache Landzunge „Möwenort”. Der Weiße Berg ist mit seinen 32 Metern die höchste Erhebung der Halbinsel. Von den Sitzbänken oben hat man einen der stimmigsten Ausblicke der Insel – und meistens die Bank für sich.

Der Abstieg führt über einen schmalen Pfad zum Möwenort, einer flachen Sandzunge. Hier weiden Schafe, selten trifft man mehr als ein paar andere Wanderer. Paul liebt diesen Abschnitt, weil der Wind Gerüche von überall herbeiträgt, aber er bleibt hier zwingend an der Leine – Naturschutzgebiet, Bodenbrüter, Schafherden. Die Uferschwalben nisten in der Abbruchkante des Weißen Bergs – eine der größten Kolonien Usedoms.

Die Rückrunde führt parallel am Achterwasser entlang zurück nach Lütow. Wer mehr Zeit hat, kann die Runde bis zur Kirche Netzelkow verlängern (14. Jahrhundert, sehenswert) oder das jungsteinzeitliche Großsteingrab bei Lütow einbauen.

Einkehren: Am Naturcampingplatz gibt es die Gaststätte Pott & Pann, alternativ der Neuendorfer Krug. Beide hundefreundlich nach unserer Erfahrung.

4. Usedomer Schweiz: Sieben-Seen-Blick und Mümmelkensee

Länge: 6,91 km Rundweg (bei der kürzeren Variante ab Bansin); längere Versionen bis 20 km
Dauer: ca. 1:50 bis 2:00 Stunden
Höhenmeter: ca. 80 Höhenmeter (bis 58 m über NN auf dem Kückelsberg)
Schwierigkeit: mittel (mehrere kleine Anstiege)
Untergrund: Waldwege, Feldwege, kurze Asphaltpassagen
Parkplatz: Parkplatz am Bahnhof Bansin (gebührenpflichtig, aber zuverlässig). Alternativ in der Waldstraße am Ortsrand von Bansin Dorf.

Das sagt die Komoot-Community: Die „Usedomer Schweiz” ist eines der beliebtesten Binnen-Wandergebiete der Insel. Die Route „Langer Berg und Mümmelkensee” wird auf Komoot als leichte Wanderung beschrieben und mit 80 Höhenmetern eingestuft – für Usedomer Verhältnisse eine echte Tour. Die längere Version „Von Bansin in die Usedomer Schweiz” kommt auf knapp 21 km und führt am Schloonsee und an zwei Aussichtstürmen vorbei.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Die Usedomer Schweiz ist das Gegenmodell zu den Steilküstenwanderungen: weniger spektakulär, aber umso ruhiger. Wir starten am Bahnhof Bansin (parken in den Seitenstraßen oder im offiziellen Parkhaus), laufen durch den Ort in den Kiefernwald Richtung Norden und steigen sanft zum Kückelsberg (58 m) auf.

Der Aussichtsturm auf dem Kückelsberg ist der sogenannte „Sieben-Seen-Blick”. Der Name verspricht nicht zu viel: Bei klarem Wetter siehst du gleichzeitig den Großen und Kleinen Krebssee, Schmollensee, Gothensee (mit 600 Hektar der größte Binnensee Usedoms), Wolgastsee, Kachliner See und das Achterwasser. In der Ferne erkennt man die Steilküste der polnischen Insel Wollin. Paul ist hier weniger begeistert als ich – er bevorzugt Meeresduft gegenüber Turmtreppen – aber für uns Zweibeiner ist die Aussicht ein Highlight.

Die Route führt weiter durch Buchenwald am Kleinen Krebssee vorbei, ein ganz stilles Stück Usedom, in dem man oft keine andere Wandernden trifft. Der Wald ist schattig (wichtig im Sommer!), der Untergrund abwechslungsreich. Für Paul der angenehmste Teil der Tour.

Zurück geht es entweder direkt nach Bansin oder mit kleinem Umweg über den Mümmelkensee. Wir planen für diese Runde inklusive Pausen meist 3 Stunden ein und packen reichlich Wasser ein, gerade im Sommer, weil man unterwegs kaum Einkehrmöglichkeiten findet.

5. Lieper Winkel: Die ruhige Halbinsel für lange Hundespaziergänge

Länge: 15 bis 18,9 km Rundweg (klassische Version ab Rankwitz), alternativ 8–10 km in Etappen
Dauer: 3:30 bis 4:30 Stunden
Höhenmeter: nahezu flach (wenige Meter)
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Feldwege, Deichwege, wenig befahrene Asphaltstraßen, kein Wurzelgelände
Parkplatz: kostenloser Parkplatz am Hafen Rankwitz (17406 Rankwitz). Der Platz ist groß genug, dass auch Wohnmobile unterkommen.

Das sagt die Komoot-Community: Der Lieper Winkel gilt in der Komoot-Community als Geheimtipp abseits des Inseltourismus. Nutzer heben besonders die Stille, den Reichtum an Vögeln (Seeadler werden regelmäßig gesichtet) und die malerischen Fischerdörfer Warthe, Quilitz und Liepe hervor. Die Tour „Rund um den Lieper Winkel” mit rund 30 km ist für Langstreckenwanderer gedacht; wer es ruhiger mag, kann gut auf 15–18 km verkürzen.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Diese Runde ist meine persönliche Therapie. Der Lieper Winkel ist die ruhigste Ecke der Insel, eine Halbinsel zwischen Peenestrom und Achterwasser, auf der die Zeit wirklich ein anderes Tempo hat. Wir parken in Rankwitz am Hafen (Fischgeschäft direkt dort – unbedingt einplanen), laufen nordwärts auf dem Peeneweg nach Quilitz. Asphalt, aber kaum Verkehr.

Nach Quilitz führt der Weg über Feldwege nach Warthe, das wie aus einem Märchenbuch wirkt: reetgedeckte Katen, Kopfweiden am Ufer, ein Mini-Fischerhafen. Paul ist hier in seinem Element – flacher Untergrund, viele Gerüche, kaum Menschen. Hinter Warthe geht es auf einem Wiesenweg direkt am Achterwasser entlang. Das ist aus meiner Sicht das schönste Stück der Runde. Wir haben hier beide Male Seeadler gesehen, einmal sogar ein Pärchen, das kreisend aufstieg.

Weiter über Grüssow nach Liepe. Die Dorfkirche St. Johannes aus dem Jahr 1216 ist die älteste urkundlich erwähnte Kirche Usedoms – Paul bleibt draußen, ich schaue kurz hinein. Zurück nach Rankwitz geht es entweder direkt auf der Hauptstraße oder über einen kleinen Umweg durch ein schattiges Waldstück am Krienker See (sehr empfehlenswert).

Zurück am Hafen Rankwitz lohnt sich die Einkehr im Fischrestaurant – Terrasse, hundefreundlich, frischer Räucherfisch aus der eigenen Räucherei nebenan. Perfekter Abschluss.

Wichtig: Diese Tour ist flach und damit auch für ältere Hunde oder Dackel gut machbar, wenn man genug Pausen einbaut. Bei Hitze ist sie allerdings heikel, weil Schatten knapp ist. Ich mache die Runde am liebsten im Frühling oder Spätherbst.

6. Peenemünder Haken: Wilde Natur im Inselnorden

Länge: 6 bis 12 km (je nach Variante)
Dauer: 2 bis 3 Stunden
Höhenmeter: praktisch keine
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Waldweg, Sandweg, Strand
Parkplatz: Parkplatz Kienheide an der L264 zwischen Karlshagen und Peenemünde. Kostenfrei, groß, gut gepflegt. Der Parkplatz ist zugleich Ausgangspunkt für den inoffiziellen Hundestrand von Peenemünde.

Das sagt die Komoot-Community: Das Naturschutzgebiet Peenemünder Haken gilt in Wanderkreisen als eines der ursprünglichsten Gebiete Usedoms. Empfohlen wird es vor allem für Vogelbeobachter und für Wanderer, die Einsamkeit suchen. Offizielle Zuwege in den Kern des Naturschutzgebietes gibt es nur eingeschränkt – die meisten Komoot-Routen führen auf dem ausgeschilderten Küstenwanderweg und am Strand entlang.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Wenn ich „Usedom, wie sie früher war” fotografieren sollte, würde ich nach Peenemünde fahren. Der Strand zwischen Karlshagen und Peenemünde ist kilometerlang, naturbelassen, ohne Strandkörbe, ohne Strandbars. Ein Stück Ostsee wie aus einer anderen Zeit.

Wir parken am Parkplatz Kienheide, laufen drei Minuten durch ein kleines Waldstück und stehen am Strand. Von hier aus kann man entweder nach Norden Richtung Peenemünde oder nach Süden Richtung Karlshagen laufen. Wir nehmen meistens die Nordroute, weil es dort noch ruhiger ist.

Paul liebt den Peenemünder Strand, weil er im Gegensatz zu den Seebädern endlos ist. Die Ostsee-Brandung ist oft kräftiger als in den geschützteren Buchten weiter südlich, der Wind trägt Salzgeruch über die Dünen. In der Nebensaison laufen wir komplett am Wasser, in der Hauptsaison nutzen wir den ausgewiesenen Hundestrandabschnitt am Parkplatz.

Wer möchte, kann die Wanderung mit einem Abstecher ins Historisch-Technische Museum Peenemünde verbinden – Hunde dürfen allerdings nur im Außenbereich, das U-Boot und die Ausstellungen sind ohne Hund. Für einen reinen Natur-Tag ist die Strand-Wald-Kombination völlig ausreichend.

Tipp: Der Parkplatz Kienheide hat oft in der Hauptsaison bis 10 Uhr Platz, danach wird es voll. Wer früh startet, hat den Peenemünder Strand fast für sich allein.

Praktische Tipps für Wanderungen mit Hund auf Usedom

  • Beste Reisezeit für Wanderungen mit Hund: April/Mai und September/Oktober. Im Hochsommer ist es zwar sonnig, aber die Hitze setzt Hunden zu – und auf vielen Strandabschnitten sind sie dann nur an den ausgewiesenen Hundestränden erlaubt.
  • Wasser unterwegs: Die Ostsee ist salzig, das Achterwasser brackig – also keine Alternative zu Frischwasser. Immer eine Flasche und einen faltbaren Napf im Rucksack.
  • Hundetoilette: Kotbeutel bekommst du an fast allen Strandaufgängen kostenlos. In Rucksack oder Jackentasche gehört aber immer ein eigener Vorrat.
  • Kombination mit der UBB: Viele Strecken lassen sich toll mit der Usedomer Bäderbahn verbinden. Hundetickets kosten einen kleinen Aufpreis, aber Paul reist darin entspannt. So kannst du zum Beispiel in Bansin starten und in Koserow aussteigen oder umgekehrt.
  • Badeabkühlung für den Hund: Die beste Option am Achterwasser sind die flachen Buchten bei Loddin, Balm und am Hafen Rankwitz. An der Ostsee ist der Hundestrand Karlshagen besonders flach und damit auch für kleine Hunde gut.
  • Schattenproblem Achterland: Gerade die Routen im Lieper Winkel haben wenig Schatten – bei mehr als 22 Grad solltest du dort nicht mehr wandern.
  • Verletzungen vermeiden: Auf Usedom gibt es stellenweise Muschelbrüche am Strand, die Pfoten aufschneiden können. Nach jedem Strandtag Pfoten kontrollieren.
  • Tierärzte auf der Insel: Es gibt Tierärzte in Heringsdorf, Zinnowitz und Wolgast – Adressen und Öffnungszeiten solltest du vor Reiseantritt notieren. An Wochenenden und abends hilft der tierärztliche Notdienst in Greifswald weiter.

Meine persönliche Empfehlung

Wenn du nur eine Wanderung auf Usedom mit Hund machst, nimm die Streckelsberg-Runde. Sie vereint Meerblick, Buchenwald, Seebrücke und Strand in überschaubaren 5 Kilometern und ist für fast jede Hund-Mensch-Kombination machbar.

Wenn du eine Woche Zeit hast, ist die Reihenfolge unserer Lieblinge: Langer Berg Bansin (Tag 1 zum Ankommen), Streckelsberg Koserow (Tag 2, klassisch), Halbinsel Gnitz (Tag 3, Ruhe), Peenemünder Haken (Tag 4, Weite), Lieper Winkel (Tag 5, die große Runde), Usedomer Schweiz (Tag 6, Binnenland). Den siebten Tag halten wir meist frei – für eine Runde, die besonders gut war, und die Paul sich noch einmal wünscht.

Für alle Details rund um Unterkünfte, Hundestrände und hundefreundliche Restaurants auf Usedom schau gern auf meinen anderen Beiträgen vorbei.


Häufig gestellte Fragen zum Wandern mit Hund auf Usedom

Darf man auf Usedom mit Hund ohne Leine wandern?
Nein. In den Orten, auf Promenaden, an allen Stränden und in Naturschutzgebieten gilt Leinenpflicht. Auch in der Nebensaison und auf den Hundestränden. Eine echte Freilauffläche findest du auf Usedom nur auf ausgewiesenen Hundeplätzen (z. B. Karlshagen, Zinnowitz).

Welche ist die hundefreundlichste Wanderung auf Usedom?
Für Hunde, die flache Wege bevorzugen, ist der Lieper Winkel die erste Wahl. Für abwechslungsreiches Terrain mit Meerblick die Streckelsberg-Runde. Für alte oder kleine Hunde die kurzen Varianten an Strand und Promenade.

Sind die Wanderwege auf Usedom auch für kleine Hunde (z. B. Dackel) geeignet?
Ja, mit ein paar Einschränkungen. Lange Holztreppen (Streckelsberg, Langer Berg) sollte man mit Dackel oder anderen langrückigen Rassen lieber tragen oder umgehen. Flache Routen (Lieper Winkel, Peenemünder Haken) sind unproblematisch.

Kann ich vom Hotel aus losstarten oder muss ich immer mit dem Auto zu den Wanderrouten?
Von Bansin, Koserow und Zinnowitz kommst du zu Fuß direkt in Wandergebiete. Für den Lieper Winkel, die Halbinsel Gnitz und Peenemünde lohnt sich das Auto – oder die Usedomer Bäderbahn plus etwas Fußweg.

Wie lange sollte eine Wanderung mit Hund auf Usedom sein?
Das hängt stark vom Hund ab. Für die meisten gesunden, mittelgroßen Hunde sind 8–12 km pro Tag problemlos. Für ältere Hunde, Welpen und kleine Rassen empfehle ich maximal 5–6 km pro Etappe und reichlich Pausen.

Erweiterung des Artikels „Wandern mit Hund auf Usedom”
Diese beiden Routen kannst du einfach an den bestehenden Artikel anhängen – idealerweise hinter Route 6 (Peenemünder Haken) und vor dem Abschnitt „Praktische Tipps”. Die Nummerierung ist entsprechend angepasst.


7. Ahlbeck: Zirowberg, Ahlbecker Forst und Grenzstrand

Länge: 10–12 km Rundweg (kurze Variante nur Promenade: 5,3 km)
Dauer: ca. 2:30 bis 3:00 Stunden (kurze Variante: 1:20 Stunden)
Höhenmeter: rund 60 Höhenmeter (über den Zirowberg)
Schwierigkeit: leicht bis mittel (ein steiler Auf- und Abstieg am Zirowberg)
Untergrund: Waldweg, Asphalt, Sandpfade, Promenade
Parkplatz: Parkplatz am Bahnhof Ahlbeck (gebührenpflichtig, ca. 4 €/Tag in der Saison). Alternativ der große Grenzparkplatz am Ende der Ahlbecker Promenade Richtung Swinemünde – von dort kannst du die Runde andersherum laufen. Für die Kurzvariante entlang des Grenzstrands ist der Grenzparkplatz die bessere Wahl.

Das sagt die Komoot-Community: Das Wander-Highlight „Strand zwischen Ahlbeck und Swinemünde” wird auf Komoot von 361 von 380 Wandernden weiterempfohlen – eine Top-Empfehlungsquote. Nutzer loben vor allem den breiten, hellen Sand und die Weite. Die beliebteste komplette Rundroute (Seebad Ahlbeck bis Swinemünde und zurück) wird mit 4,8 Sternen bewertet und als mittelschwer eingestuft. Häufig genannter Pluspunkt: der Perspektivwechsel zwischen Wald, Steilküste und grenzüberschreitender Promenade.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Ahlbeck ist das älteste und aus meiner Sicht atmosphärischste der drei Kaiserbäder – und für Wanderer mit Hund bietet es eine Route, die es so woanders auf der Insel nicht gibt: zwei Länder an einem Vormittag.

Wir starten am Bahnhof Ahlbeck. Von dort geht es die kleine Anhöhe hinauf zum Zirowberg. Der Aufstieg ist kurz, aber steil – ich nehme meistens die etwas mildere Variante über den Waldweg, nicht die direkte Abkürzung. Paul entscheidet mit: an heißen Tagen den sanften Weg, im Winter oben ohne Ausreden. Auf dem Zirowberg steht ein kleiner Aussichtsturm, von dem aus man den Küstenstreifen von Ahlbeck bis nach Swinemünde komplett überblickt. Bei klarem Wetter sieht man sogar die Stawa Młyny, das weiße Leitzeichen am Swinemünder Hafen.

Vom Zirowberg geht es durch den Ahlbecker Forst – ein Stück Buchenwald, wie man es sich wünscht: schattig im Sommer, hell im Herbst, moosig weich unter den Pfoten. Nach etwa 30 Minuten erreichen wir den Wolgastsee. Das ist für mich das Herzstück dieser Runde. Der See ist rund 47 Hektar groß, von Buchenwald umschlossen, und an manchen Ufern wirkt er fast skandinavisch. An einer kleinen flachen Einstiegsstelle kann Paul im Sommer kurz planschen (Achtung: leise bleiben – am Ufer brüten im Frühjahr Wasservögel).

Vom Wolgastsee führt der Weg gen Südosten in Richtung deutsch-polnische Grenze. Seit Polen 2007 dem Schengen-Raum beigetreten ist, ist dieser Übergang offen, nur eine symbolische Stahlklammer auf einer Düne erinnert noch an die alte Trennung. Wir überqueren die Grenze immer mit einem kleinen Moment des Innehaltens – für Paul ist das selbstverständlich ein ganz normaler Waldweg, für mich hat es jedes Mal etwas Besonderes.

Auf der polnischen Seite führt die Promenade am breiten Sandstrand entlang. Der Strand zwischen Ahlbeck und Swinemünde ist an manchen Stellen bis zu 100 Meter breit – Paul hat Platz ohne Ende. Die Rückkehr nach Ahlbeck erfolgt auf der Europa-Promenade, der mit rund 12 Kilometern längsten Strandpromenade Europas, die Swinemünde, Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin miteinander verbindet. Unterwegs kommen wir an der historischen Seebrücke Ahlbeck vorbei – 1898 eröffnet, die einzige erhaltene Kaiserbrücke an der deutschen Ostseeküste.

Hinweise für den Hund auf dieser Runde:

  • Am Wolgastsee selbst herrscht strenger Naturschutz – Leine unbedingt nutzen, auch wenn niemand in der Nähe ist.
  • Auf der polnischen Seite gelten strengere Leinen- und teilweise Maulkorbregeln. Maulkorb mitführen, auch wenn er nicht gebraucht wird.
  • In der Hauptsaison (Mai bis September) ist der Weg über den Strand Richtung Swinemünde nur am ausgewiesenen Hundestrandabschnitt erlaubt – die Komplettrunde über den Strand funktioniert dann nur in der Nebensaison oder teilweise über die Promenade.
  • EU-Heimtierausweis mit Tollwutimpfung mitführen – wird so gut wie nie kontrolliert, sollte aber dabei sein.

Einkehren: Auf der polnischen Seite gibt es direkt hinter der Grenze mehrere hundefreundliche Cafés und Restaurants. In Ahlbeck selbst empfehle ich die kleinen Eisdielen an der Seestraße – viele haben Wasserschüsseln für Hunde vor der Tür.

8. Heringsdorf: Seebrücke, Gothensee und Schloonsee

Länge: 10,5 km Rundweg (kurze Variante: 5,6 km nur Seebrücke–Schloonsee–zurück)
Dauer: ca. 2:30 Stunden (kurze Variante: 1:20 Stunden)
Höhenmeter: ca. 30 Höhenmeter
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Promenade, Feldweg, Uferweg, teilweise Asphalt
Parkplatz: Parkhaus Heringsdorf an der Delbrückstraße (zentral, gebührenpflichtig ca. 2 €/Stunde). Alternativ der Parkplatz an der Seebrücke Heringsdorf oder kostenfreie Plätze in den Seitenstraßen nördlich der Bahnstrecke. In der Nebensaison findet man fast überall kostenlos Platz.

Das sagt die Komoot-Community: Die Region rund um Gothensee und Schloonsee gehört zu den meistgegangenen Wanderregionen Usedoms. Die klassische Route „Seebrücke Heringsdorf – wunderschöner Laubwald” ist auf Komoot als mittelschwere Wanderung mit 4,8 Sternen bei über 60 Bewertungen verzeichnet. Der Schloonsee hat als Highlight mehrere Hundert Empfehlungen und wird für sein stilles, schilfgesäumtes Ufer und seine historische Rolle in Theodor Fontanes Roman „Effi Briest” geschätzt.

So haben Paul und ich die Runde erlebt:
Wenn die Streckelsberg-Runde die klassische Usedom-Wanderung ist, dann ist die Heringsdorfer Dreiseen-Runde für mich die unterschätzteste. Sie verbindet mondäne Bäderarchitektur, Usedoms größten Binnensee und einen literaturhistorisch bedeutsamen Waldsee – alles in einer Tagesrunde, die weitgehend flach verläuft und damit auch für ältere oder kleine Hunde wie Paul sehr angenehm ist.

Wir starten an der Seebrücke Heringsdorf. Mit 508 Metern ist sie die längste Seebrücke Deutschlands. An der Konzertmuschel laufen wir nach rechts die Promenade entlang Richtung Bansin. Die Strecke ist hier flach, asphaltiert, viel Meerblick, viele Eindrücke für Paul. In der Vor- und Nachsaison ein Traum, in der Hauptsaison am frühen Morgen am angenehmsten.

Nach etwa 1,5 Kilometern verlassen wir die Promenade nach links und biegen in die Maxim-Gorki-Straße ein. Nach wenigen Minuten steht man am Schloonsee – ein kleiner, schilfumrandeter See zwischen Bansin und Heringsdorf. Der Schloonsee liegt eingebettet im Seen-Moor-Wiesen-Hinterland der Insel und ist tatsächlich derselbe „Schloon”, den Theodor Fontane in „Effi Briest” beschreibt. Ein schmaler Pfad führt ein Stück am Ufer entlang. Komplett umrunden kann man den See nicht, weil Teile privat sind – aber der schönste Abschnitt liegt frei. Für Paul der ruhigste Abschnitt des Tages, für mich Literaturgeschichte zum Anfassen.

Vom Schloonsee folgen wir dem Sackkanal. Der Kanal wurde 1817/18 angelegt, um den Gothensee zu entwässern, und ist nur zwei Meter breit – aber ein schöner, leiser Wanderbegleiter. Nach etwa einem Kilometer erreichen wir das Ostufer des Gothensees. Mit 5,5 Quadratkilometern ist er der größte Binnensee Usedoms, durchschnittlich nur 1,25 Meter tief und komplett von einem Schilfgürtel umgeben. Für Vogelbeobachter ein Paradies – Reiher, Rohrdommel, im Frühjahr Singschwäne.

Wir umrunden den Gothensee nicht komplett (das wären noch einmal mindestens 8 Kilometer), sondern biegen in Richtung Neuhof ab, durchqueren ein Stück Wald und gelangen zum Goethepark in Heringsdorf. Der kleine Park mit Teich ist einer dieser Orte, an denen man ungefähr versteht, warum das Heringsdorf des 19. Jahrhunderts Schriftsteller wie Theodor Fontane, Maxim Gorki und Leo Tolstoi anzog. Von dort geht es über die Seestraße zurück zum Ausgangspunkt.

Wer die Runde verlängern möchte, kann einen Abstecher über den Präsidentenberg (46 Meter, mit kleinem Turm und Meerblick) oder zum Baumwipfelpfad im Heringsdorfer Heilwald einbauen. Der Baumwipfelpfad ist übrigens für Hunde an der Leine zugänglich und liegt auf dem Weg, wenn man die Runde leicht nach Norden erweitert.

Hinweise für den Hund auf dieser Runde:

  • Am Gothensee und Schloonsee gilt strenger Naturschutz. Leine zwingend, kein Einlassen des Hundes ins Wasser – die Schilfzonen sind Brutgebiete.
  • Im Goethepark ist es schattig, aber schmal – gerade in der Hauptsaison ist die Leinenführung eng.
  • Der Baumwipfelpfad ist hundefreundlich, aber das Geländer hat stellenweise Gitterroste. Kleine Hunde bekommen darauf weiche Pfoten – für Paul ist das zu heikel, wir lassen den Pfad bei unseren Runden meistens links liegen.
  • Im Sommer ist die komplette Promenade in Heringsdorf leinenpflichtig, Hunde dürfen nur am ausgewiesenen Hundestrandabschnitt auf den Strand.

Einkehren: Am Schloonsee liegt das Restaurant Schloon-Idyll, das laut Komoot-Community gute Küche und nette Atmosphäre bietet. Meine eigene Empfehlung für danach: einer der kleineren Cafés in der Delbrückstraße in Heringsdorf – dort sitzt Paul meist auf einer Decke unterm Tisch und bekommt sein eigenes kleines Stück Hundekeks zum Espresso.


Ergänzung zum bestehenden Fazit-Abschnitt „Meine persönliche Empfehlung”:

Wenn du in den Kaiserbädern deine Ferien verbringen möchtest und nicht extra mit dem Auto losfahren willst, sind die Ahlbeck– und Heringsdorf-Runden die beste Wahl. Paul und ich laufen die Heringsdorfer Dreiseen-Runde gerne am ersten Urlaubstag zum Ankommen und die Ahlbeck–Grenze-Runde später in der Woche, wenn wir schon ein bisschen Insel-Routine haben.

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