
Schwimmen mit Hund – so lernen Hunde sicher im Wasser zu schwimmen
Schwimmen mit Hund gehört für viele Hundehalter zu den schönsten Momenten im Sommer. An heißen Tagen gibt es kaum etwas Besseres als gemeinsam ins Wasser zu gehen und den Hund beim Schwimmen zu beobachten. Für meinen Dackel Paul ist das im Urlaub immer ein kleines Highlight. Sobald wir an einem See oder am Meer sind, dauert es meist nicht lange, bis er neugierig am Ufer steht und das Wasser erkundet.
Viele Menschen glauben, dass Hunde von Natur aus schwimmen können. In der Realität sieht es jedoch anders aus. Hunde haben zwar einen natürlichen Bewegungsreflex im Wasser, echtes Schwimmen müssen sie jedoch genauso lernen wie viele andere Dinge im Leben.
Damit der Einstieg ins Wasser für den Hund positiv bleibt, lohnt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen
Der erste Kontakt mit Wasser
Bevor ein Hund schwimmen kann, muss er sich im Wasser wohlfühlen. Dieser erste Schritt ist entscheidend.
Am besten beginnt man an einem warmen Sommertag an einem See oder an einem flachen Strand. Wenn das Wasser angenehm temperiert ist, erleben viele Hunde den Kontakt mit Wasser automatisch als erfrischend.
Ein häufiger Fehler besteht darin, Hunde in kleine Pools oder Planschbecken zu setzen. Viele Hunde mögen diese Situation überhaupt nicht. Das Wasser wirkt dort ungewohnt und oft fehlt der natürliche Zugang zum Ufer.
Sehr viel besser funktioniert ein natürlicher Einstieg ins Wasser. Ich gehe zum Beispiel mit Paul selbst ins Wasser und locke ihn langsam hinterher. Neugier ist oft der beste Antrieb für einen Hund.
Am Anfang reicht es völlig aus, wenn der Hund nur mit den Pfoten im Wasser steht.
Wasser interessant machen
Damit ein Hund gerne ins Wasser geht, sollte das Erlebnis positiv sein. Viele Hunde lassen sich gut motivieren, wenn das Wasser mit Spiel oder Belohnung verbunden wird.
Besonders gut funktioniert es, wenn man ein paar besonders leckere Belohnungen mitnimmt. Kleine Stücke Wurst oder ein Lieblingssnack können helfen, den Hund Schritt für Schritt weiter ins Wasser zu locken.
Manche Hunde reagieren stärker auf Spieltrieb. In diesem Fall kann man ein Lieblingsspielzeug oder einen Ball ein kleines Stück ins Wasser werfen. Wichtig ist dabei, den Abstand sehr klein zu halten. Der Hund soll zunächst nur ein paar Schritte ins Wasser gehen und sich sicher fühlen.
Es geht in dieser Phase noch gar nicht ums Schwimmen. Ziel ist lediglich, dass der Hund Wasser mit etwas Positivem verbindet.
Wann Hunde schwimmen lernen
Viele Hunde beginnen zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat, erste richtige Schwimmbewegungen zu entwickeln. Einige wasserbegeisterte Rassen können schon früher Interesse zeigen, während andere Hunde deutlich mehr Zeit brauchen.
Grundsätzlich lohnt es sich, geduldig zu bleiben. Jeder Hund entwickelt sich unterschiedlich.
Wenn ein Hund zum ersten Mal den Boden unter den Pfoten verliert, beginnt er meist automatisch mit paddelnden Bewegungen der Vorderbeine. Diese Bewegungen sehen zwar niedlich aus, bedeuten aber noch nicht, dass der Hund wirklich schwimmen kann.
In den ersten Versuchen schlagen viele Hunde nur mit den Vorderpfoten ins Wasser. Erst nach mehreren Schwimmversuchen entwickelt sich eine ruhige, gleichmäßige Bewegung mit allen vier Beinen.
Bei meinen eigenen Hunden hat es oft einige Versuche gebraucht, bis sie wirklich verstanden haben, wie Schwimmen funktioniert.

Geduld ist der wichtigste Faktor
Ein häufiger Fehler beim Schwimmen mit Hund ist Ungeduld. Manche Menschen tragen ihren Hund einfach ins Wasser und setzen ihn ein paar Meter vom Ufer entfernt wieder ab.
Der Hund schwimmt dann zwar zurück ans Ufer, erlebt diese Situation jedoch oft als stressig oder sogar beängstigend. Für viele Hunde entsteht dadurch eher eine negative Erfahrung mit Wasser.
Deutlich besser funktioniert es, wenn der Hund selbst entscheidet, wie weit er ins Wasser gehen möchte. Manche Hunde brauchen nur wenige Minuten, andere mehrere Tage.
Gerade bei vorsichtigen Hunden zahlt sich Geduld aus.
Gemeinsam mit dem Hund schwimmen
Wenn ein Hund gelernt hat zu schwimmen, entsteht für viele Hundehalter der Wunsch, gemeinsam mit dem Hund im Wasser zu schwimmen. Auch hier lohnt sich ein schrittweiser Aufbau.
Zunächst sollte der Hund bereits einige Minuten sicher schwimmen können. Danach kann man beginnen, im flachen Wasser neben dem Hund zu laufen, während der Hund schwimmt.
Viele Hunde versuchen in dieser Situation plötzlich, sich an ihrem Menschen festzuhalten. Dabei kratzen sie mit den Pfoten an der Schulter oder am Arm.
Dieses Verhalten ist relativ häufig und hat meist mit Unsicherheit zu tun.
Deshalb ist es sinnvoll, dem Hund früh zu zeigen, dass er neben seinem Menschen schwimmen kann, ohne sich festzuklammern. Man bleibt dabei zunächst im Wasser stehen oder geht langsam vorwärts, während der Hund neben einem schwimmt.

Abstand beim Schwimmen üben
Wenn ein Hund beginnt zu kratzen oder zu dicht kommt, kann man ihn sanft zur Seite lenken. Wichtig ist dabei, ruhig zu bleiben und dem Hund zu zeigen, dass etwas Abstand beim Schwimmen sinnvoll ist.
Viele Hunde verstehen diese Situation schnell, wenn sie eine klare Orientierung bekommen.
Manche Hunde schwimmen außerdem entspannter, wenn sie ein Spielzeug im Maul tragen. Ein Dummy oder ein kleiner Ball kann dabei helfen, den Hund zu beschäftigen und gleichzeitig Abstand zu halten.
Mit etwas Übung lernen viele Hunde sehr schnell, ruhig neben ihrem Menschen zu schwimmen.
Schwimmen stärkt Kondition und Muskulatur
Sobald ein Hund sicher schwimmen kann, ist Schwimmen eine hervorragende Form der Bewegung.
Im Wasser werden viele Muskeln beansprucht, ohne dass Gelenke stark belastet werden. Deshalb eignet sich Schwimmen auch für ältere Hunde oder für Hunde, die gelenkschonende Bewegung brauchen.
Für viele Hunde ist Schwimmen außerdem eine willkommene Abkühlung an warmen Sommertagen.
Wenn Paul im Urlaub am Strand schwimmen darf, merkt man sofort, wie viel Freude ihm diese Bewegung macht.
Schwimmen gehört zu vielen Urlauben mit Hund dazu
Seen, Flüsse oder das Meer bieten im Urlaub ideale Möglichkeiten für Hunde, sich abzukühlen und gleichzeitig aktiv zu sein.
Wenn Hunde Schritt für Schritt an das Wasser gewöhnt werden, entwickeln viele von ihnen eine große Begeisterung fürs Schwimmen.
Mit Geduld, positiven Erfahrungen und etwas Übung wird Schwimmen mit Hund für viele Hundehalter zu einem festen Bestandteil ihrer gemeinsamen Ausflüge.

Wo darf man mit dem Hund schwimmen?
Viele Hundehalter sind unsicher, wo ihr Hund überhaupt ins Wasser darf. Die Regeln sind tatsächlich nicht überall gleich, denn sie werden meist von Gemeinden oder Betreibern der Badeseen festgelegt.
Grundsätzlich gilt: Ein generelles Badeverbot für Hunde an Seen gibt es in Deutschland nicht. In vielen natürlichen Gewässern dürfen Hunde grundsätzlich ins Wasser, solange kein ausdrückliches Verbot besteht.
Trotzdem gibt es an vielen Badeseen bestimmte Bereiche, in denen Hunde nicht erlaubt sind.
Hauptstrandbereiche
An den meisten Badeseen gibt es einen offiziellen Badebereich mit Liegewiese und Strand. Dort sind Hunde während der Badesaison oft nicht erlaubt. Der Grund ist einfach: Viele Badegäste fühlen sich gestört oder haben Angst vor Hunden.
Darum gelten an diesen Hauptstränden häufig klare Regeln:
Hunde dürfen dort nicht ins Wasser manchmal dürfen sie nicht einmal an den Strand oft gilt ein Hundeverbot während der Badezeit
Wer diese Regeln missachtet, riskiert ein Bußgeld, denn solche Verbote gelten als örtliche Vorschriften.
Hundestrände und ausgewiesene Badestellen
Viele Badeseen haben inzwischen eigene Hundestrände oder Hundebadestellen eingerichtet. Dort dürfen Hunde ausdrücklich ins Wasser und auch frei spielen.
Solche Bereiche liegen meist etwas abseits vom Hauptstrand. Das sorgt dafür, dass Badegäste ohne Hund und Hundebesitzer beide genug Platz haben.
Gerade bei beliebten Seen lohnt es sich deshalb, vorher kurz nach einem Hundestrand zu suchen.
Ruhige Uferbereiche und Badebuchten
Abseits der offiziellen Badezonen sieht es oft entspannter aus. An vielen Seen gibt es kleine Buchten, Waldufer oder Naturabschnitte ohne Badebetrieb.
Dort gilt häufig eine einfache Faustregel:
Wenn kein Verbotsschild steht und es sich nicht um einen offiziellen Badebereich handelt, dürfen Hunde meist ins Wasser. Trotzdem sollte man Rücksicht auf andere Badegäste nehmen und den Hund gut unter Kontrolle halten.
Naturschutzgebiete und Schutzbereiche
Eine wichtige Ausnahme sind Naturschutzgebiete. Viele Seen liegen teilweise in geschützten Landschaftsbereichen.
Dort ist das Baden mit Hund häufig verboten, weil Wasservögel und andere Tiere geschützt werden sollen.
Hier gilt immer: Beschilderung beachten.
Ein einfacher Grundsatz für Hundebesitzer
Wenn du mit deinem Hund an einen See gehst, hilft eine einfache Orientierung:
Hauptstrand → oft kein Hund erlaubt Hundestrand → ausdrücklich erlaubt ruhige Naturufer → oft möglich, wenn kein Verbotsschild steht
Im Zweifel lohnt sich ein kurzer Blick auf die Schilder am See oder auf die Website der Gemeinde.
Hier hast Du einen tollen Geheimtipp für Baden am See

Schwimmen mit Hund an der Ostsee
Wer mit seinem Hund an die Ostsee reist, hat grundsätzlich viele Möglichkeiten zum Baden. Allerdings gelten während der Badesaison klare Regeln.
In den meisten Ostseebädern dürfen Hunde zwischen Mai und Oktober nicht an den normalen Badestrand. In dieser Zeit sind Hunde auf die ausgewiesenen Hundestrände beschränkt. Fast jeder Urlaubsort an der Ostsee hat inzwischen solche Strandabschnitte eingerichtet, oft sogar mehrere.
Gerade an der mecklenburgischen Ostseeküstep sind viele dieser Hundestrände sehr gut organisiert. Sie liegen meist etwas abseits der Hauptstrände und bieten ausreichend Platz, damit Hunde sich frei bewegen und ins Wasser gehen können.
Wie ist das Baden mit Hunden an der Ostsee in der Nebensaison?
Außerhalb der Hauptsaison verändert sich die Situation deutlich. Zwischen 1. Oktober und 30. April sind an vielen Stränden deutlich weniger Einschränkungen vorhanden. In dieser Zeit dürfen Hunde an vielen Strandabschnitten ins Wasser und auch am Strand laufen.
Für gemeinsames Schwimmen mit dem Hund spielt in dieser Jahreszeit allerdings häufig die Wassertemperatur eine Rolle. Die Ostsee ist im Herbst und Winter deutlich kühler, sodass viele Hunde zwar kurz ins Wasser gehen, längere Schwimmeinheiten jedoch selten stattfinden.

Naturstrände als Alternative
Neben den offiziellen Bade- und Hundestränden gibt es an der Ostsee immer wieder sogenannte Naturstrände. Diese Strandabschnitte sind meist nicht bewacht und gehören nicht zu den klassischen Badebereichen der Orte.
An solchen Naturstränden gelten oft weniger feste Regeln. Solange kein ausdrückliches Verbot besteht, dürfen Hunde dort meist mit ins Wasser.
Diese ruhigeren Strandabschnitte sind für viele Hunde besonders angenehm. Es gibt weniger Badegäste, mehr Platz und oft auch eine entspanntere Atmosphäre.
Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass Naturstrände keine offiziellen Badebereiche sind. Es gibt dort in der Regel keine Aufsicht und keine Infrastruktur wie Duschen oder Rettungsschwimmer.
Für Hundebesitzer können solche Strände trotzdem eine sehr schöne Möglichkeit sein, gemeinsam mit dem Hund ins Wasser zu gehen.

Schwimmen mit Hund im Meer
Viele Hunde, die bereits in Seen oder Flüssen schwimmen können, müssen sich an das Meer zunächst gewöhnen. Der wichtigste Unterschied sind die Wellen. Während das Wasser im See meist ruhig ist, bewegt sich das Meer ständig. Für manche Hunde ist diese Bewegung zunächst ungewohnt.
Deshalb lohnt es sich, den Hund langsam an das Meer heranzuführen. Am besten beginnt man an einem ruhigen Tag mit wenig Wellengang. Der Hund kann zunächst im flachen Wasser laufen und sich Schritt für Schritt an die Bewegung des Wassers gewöhnen.
Manche Hunde entwickeln mit der Zeit sogar großen Spaß an den Wellen. Andere bleiben vorsichtiger und schwimmen lieber nur bei ruhigem Wasser. Beides ist völlig normal.
Bei uns hat es immer geholfen, zuerst gemeinsam im flachen Wasser zu bleiben. Der Hund lernt dabei, wie er durch kleine Wellen hindurch schwimmen kann.
Eine Schwimmweste kann gerade am Anfang eine gute Unterstützung sein. Sie gibt dem Hund zusätzlichen Auftrieb und sorgt dafür, dass er sich sicherer fühlt, wenn das Wasser unruhig ist.
Salzwasser und Hunde
Ein weiterer Unterschied zum See ist das Salzwasser. Viele Hunde probieren das Wasser im Meer neugierig aus. Manche Hunde trinken es nur kurz und merken schnell, dass es nicht besonders schmeckt. Andere trinken größere Mengen.
Salzwasser kann bei manchen Hunden Magenprobleme verursachen. Besonders wenn größere Mengen aufgenommen werden, reagieren einige Hunde später mit Durchfall.
Am besten nimmt man deshalb immer frisches Trinkwasser für den Hund mit. Wenn der Hund regelmäßig normales Wasser trinken kann, kommt er meist gar nicht auf die Idee, viel Salzwasser zu trinken.
Ein kleiner Schluck Meerwasser ist in der Regel kein Problem. Trotzdem lohnt es sich, ein Auge darauf zu behalten.
Muscheln und andere Risiken am Strand
An vielen Küsten liegen Muscheln im Sand. Gerade an der Ostsee können diese Muscheln teilweise recht scharf sein. Deshalb sollte man beim Toben im flachen Wasser darauf achten, dass der Hund sich keine Schnittverletzungen an den Pfoten zuzieht.
In Bereichen mit vielen Algen finden Hunde außerdem oft interessante Dinge. Krebse, Muscheln oder andere kleine Meerestiere sind für viele Hunde spannend. Manche Hunde versuchen sogar, diese zu fressen.
Dabei ist Vorsicht sinnvoll. Man weiß nicht immer, wie lange solche Tiere bereits am Strand liegen. Gerade tote Fische oder andere Tiere können bereits verdorben sein.
Ein weiteres typisches Verhalten vieler Hunde am Meer ist das Wälzen in toten Fischen oder anderen Meerestieren. Für Hunde scheint dieser Geruch äußerst interessant zu sein, für Menschen meistens weniger.
Hund nach dem Schwimmen im Meer abduschen
Nach dem Baden im Meer lohnt es sich, den Hund kurz mit klarem Wasser abzuspülen. Salzwasser kann die Haut austrocknen und das Fell stumpf wirken lassen.
Viele Hundestrände haben inzwischen Duschen, an denen man Hunde kurz abspülen kann. Wenn das nicht möglich ist, reicht auch eine mitgebrachte Wasserflasche oder ein kleiner Kanister.
Ein kurzes Abspülen entfernt Salzreste aus dem Fell und hilft, Hautreizungen zu vermeiden.

Gefahren und Risiken beim Schwimmen mit Hund
Schwimmen ist für viele Hunde eine wunderbare Bewegung und eine willkommene Abkühlung im Sommer. Trotzdem gibt es einige Situationen am Wasser, auf die Hundebesitzer achten sollten. Viele dieser Risiken sind leicht zu vermeiden, wenn man sie kennt.
Blaualgen in Seen
Eine der wichtigsten Gefahren beim Schwimmen mit Hund sind Blaualgen, die vor allem in warmen Sommermonaten in stehenden Gewässern auftreten können.
Blaualgen bilden oft grünliche oder blaugrüne Schlieren auf der Wasseroberfläche. Das Wasser wirkt manchmal trüb oder hat einen leicht schmierigen Film.
Für Hunde können diese Algen sehr gefährlich sein, weil sie Giftstoffe enthalten. Besonders problematisch wird es, wenn Hunde beim Schwimmen oder beim Spielen Wasser aufnehmen.
Wenn ein See deutlich sichtbare Algenblüten zeigt oder entsprechende Warnschilder aufgestellt sind, sollte man den Hund dort besser nicht ins Wasser lassen.
Wasserrute nach dem Schwimmen
Eine weniger bekannte, aber relativ häufige Erscheinung ist die sogenannte Wasserrute. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Entzündung im Bereich der Schwanzwurzel.
Die Rute hängt dann plötzlich schlaff herunter und der Hund wirkt beim Sitzen oder Bewegen deutlich eingeschränkt.
Eine Wasserrute entsteht häufig nach längerem Schwimmen in kaltem Wasser oder nach sehr intensiver körperlicher Belastung im Wasser.
In den meisten Fällen heilt sie nach einigen Tagen Ruhe wieder ab. Trotzdem ist es sinnvoll, den Hund nach längeren Schwimmeinheiten gut abzutrocknen und übermäßige Belastung zu vermeiden.
Strömungen in Flüssen und im Meer
Während Seen meist ruhiges Wasser haben, können Strömungen in Flüssen oder im Meer für Hunde anstrengend oder sogar gefährlich werden.
Selbst Hunde, die gut schwimmen können, unterschätzen manchmal die Kraft von Strömungen. Besonders an Flussmündungen, in Kanälen oder bei stärkerem Wellengang kann das Wasser sehr schnell kräftiger werden.
Darum lohnt es sich, Hunde nur dort schwimmen zu lassen, wo das Wasser übersichtlich und ruhig ist.
Feuerquallen im Meer
An vielen Küsten können im Sommer Feuerquallen auftreten. Diese Quallen besitzen Nesselzellen, die beim Kontakt Hautreizungen verursachen können.
Auch Hunde können von diesen Nesselzellen betroffen sein, vor allem an der Schnauze oder an den Pfoten.
Wenn viele Quallen im Wasser treiben oder entsprechende Warnungen am Strand stehen, sollte man den Hund besser nicht ins Meer lassen.
Hitze und heißer Sand
Ein weiterer Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Hitze am Strand. Sand kann sich in der Sonne extrem stark aufheizen.
Gerade an windstillen Sommertagen können Temperaturen entstehen, die für Hundepfoten sehr unangenehm werden.
Deshalb lohnt es sich, Strandbesuche mit Hund eher in die Morgen- oder Abendstunden zu legen. Zu diesen Zeiten ist der Sand deutlich kühler und die Sonne weniger intensiv.
Aufmerksamkeit statt Sorge
Die meisten dieser Risiken lassen sich gut vermeiden, wenn man aufmerksam bleibt und die Umgebung im Blick behält.
Mit etwas Vorbereitung wird Schwimmen mit Hund für viele Hunde zu einem der schönsten Erlebnisse im Sommer.
Für Paul und mich gehört ein Bad im Wasser auf Reisen inzwischen fast immer dazu, egal ob an einem See, an einem ruhigen Fluss oder am Meer.



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