
La Spezia wirkt am Anfang eher nüchtern. Hafen, breite Straßen, wenig von dem, was man aus den Bildern der Cinque Terre kennt. Wenn man eine Weile dort ist, verändert sich der Eindruck. Die Stadt ist klar aufgebaut, vieles ist schnell erreichbar, und man kommt zügig raus in ruhigere Bereiche.
Gerade im Vergleich zu den Cinque Terre fällt auf, wie entspannt sich alles anfühlt. Es gibt Platz, Wege sind nicht ständig überfüllt, und man kann sich normal bewegen.
Du kannst mit dem Zug nach Riomaggiore, Vernazza , Manarola, Corniglia und Monterosso fahren, aber auch nach Levanto, Rapallo und Portofino. Mit Bus und Boot kann man auch noch Portovenere, Lerici und Tellaro erreichen, man ist also, wenn man ohne Auto in der Region ist, extrem gut angebunden an alle Highlights in Ostligurien. Man erreicht die Region von Deutschland in 7 Stunden mit dem PKW durch die Schweiz, das letzte Stück Fahrt ab Parma ist wunderschön.
Die Promenade am Hafen
Der Bereich am Hafen gehört zu den wirklich hübschen Bereichen in La Spezia. Eine lange Promenade mit Palmen, Bänken und Blick aufs Wasser. Von hier aus kann man Richtung Palmaria schauen, die Insel liegt direkt gegenüber.
Am späten Nachmittag wird es ruhiger. Viele Einheimische sind unterwegs, gehen eine Runde oder setzen sich einfach hin. Wer hier mit Hund spazieren geht, kann das wirklich entspannt machen, so voll ist es nicht.
Altstadt rund um die Via del Prione
Ein paar Straßen weiter beginnt die Altstadt. Die Via del Prione zieht sich durch das Zentrum, von dort gehen viele kleine Gassen ab.
Die Häuser sind schlichter als in den bekannten Dörfern der Region. Weniger bunt, weniger auf „schön aussehen“ gemacht. Dafür wirkt alles echter. Cafés, kleine Läden, kurze Wege.
In den Seitenstraßen wird es schnell ruhiger. Wer sich ein bisschen treiben lässt, findet kleine Plätze und Ecken, die nicht sofort auffallen, aber genau das macht sie interessant.
Castello San Giorgio
Das Castello San Giorgio liegt oberhalb der Stadt. Der Weg nach oben führt über Treppen und schmale Straßen und zieht sich ein Stück.
Oben hat man einen klaren Blick über die Bucht, den Hafen und die umliegenden Hügel. Von dort sieht man gut, wie die Stadt aufgebaut ist.
Am späten Nachmittag oder am Abend ist es dort besonders angenehm. Weniger Menschen, ruhigeres Licht, insgesamt eine entspanntere Stimmung.

Giardini Pubblici
Zwischen Hafen und Innenstadt liegen die Giardini Pubblici. Große Bäume, schattige Wege, alles übersichtlich angelegt.
Hier kann man gut eine Runde gehen oder sich kurz hinsetzen. Der Park ist einfach gemacht, aber genau das passt zur Stadt. Gerade an warmen Tagen ist das ein angenehmer Ort.
Richtung Küste und Portovenere
Wenn man sich Richtung Portovenere bewegt, verändert sich die Landschaft. Das Wasser wird klarer, die Küste felsiger.
Palmaria liegt direkt vor Portovenere und ist vom Hafen aus gut zu sehen. Von La Spezia aus ist man schnell dort, entweder mit dem Auto oder mit dem Boot.
Atmosphäre der Stadt
La Spezia drängt sich nicht auf. Es ist eine normale Großstadt, durchaus aber mit attraktiven Ecken
Es gibt weniger Gedränge als in den bekannten Orten der Region.
Als Ausgangspunkt für die Region ist La Spezia sehr praktisch.
Einen Hundestrand gibt es aber nicht. Das ist in ganzen Region Cinque Terre nicht möglich, den Hund baden zu lassen


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