
Val d’Orcia mit Hund – Zypressenalleen, Weinberge und die schönsten Landschaften der Toskana
Nach den Tagen an der Küste rund um Baratti wollte ich unbedingt noch einmal ins Val d’Orcia. Diese Landschaft gehört zu den berühmtesten Regionen der Toskana, und viele kennen sie von Fotos mit endlosen Hügeln, Zypressenalleen und alten Weingütern.
Als ich dort mit Dackel Paul unterwegs war, habe ich schnell verstanden, warum diese Gegend so viele Menschen begeistert.
Die Landschaft wirkt fast wie ein Gemälde. Sanfte Hügel ziehen sich bis zum Horizont, dazwischen liegen kleine Weingüter, Olivenhaine und immer wieder diese typischen Reihen aus Zypressen, die sich entlang der Wege und Zufahrten ziehen.
Unterwegs zwischen Weinbergen und Zypressen
Ich habe dort unglaublich viel Zeit draußen verbracht. Paul und ich sind stundenlang durch die Hügel spaziert, manchmal einfach über kleine Feldwege, manchmal entlang der bekannten Zypressenalleen, die man auf so vielen Fotos aus der Toskana sieht.
Gerade morgens oder am späten Nachmittag entsteht eine ganz besondere Stimmung. Das Licht fällt weich über die Hügel, die Landschaft bekommt warme Farben und über den Weinbergen liegt eine unglaubliche Ruhe.
Mit dem Fahrrad lässt sich diese Gegend ebenfalls wunderbar erkunden. Ich habe mehrere Radtouren durch das Val d’Orcia gemacht und bin dabei immer wieder auf neue Aussichtspunkte gestoßen.
Man fährt über kleine Straßen, die sich durch die Hügel schlängeln, und hinter jeder Kurve öffnet sich wieder ein neues Panorama über die Weinlandschaft.

Paul war natürlich immer dabei. Wenn die Strecke etwas länger wurde, durfte er zwischendurch im Fahrradkorb sitzen und die Aussicht genießen.
Die berühmten Zypressenalleen
Ein Teil des Val d’Orcia ist mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt geworden, weil viele Fotografen und Reisende genau diese Landschaft suchen: Wege, die von hohen Zypressen gesäumt sind.
Einige dieser Orte gehören inzwischen zu den beliebtesten Fotospots der Toskana. Trotzdem lohnt es sich, dort einfach ein Stück spazieren zu gehen.
Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und die kleinen Nebenwege nutzt, findet man immer wieder ruhige Plätze, an denen man die Landschaft ganz für sich allein genießen kann.
Gerade mit Hund sind diese Wege perfekt, weil man lange und entspannt durch die Hügel laufen kann.

Die kleinen Städte rund um das Val d’Orcia
Rund um die Landschaft des Val d’Orcia liegen mehrere historische Orte, die man wunderbar in die Ausflüge einbauen kann. Viele davon habe ich während meines Aufenthalts besucht.
Ein besonders schöner Ort ist Pienza. Die kleine Stadt liegt auf einem Hügel über dem Tal und bietet einen fantastischen Blick über die Landschaft des Val d’Orcia. Die Altstadt ist voller enger Gassen, kleiner Plätze und Restaurants.

Auch Montepulciano gehört zu den bekanntesten Orten der Region. Die Stadt liegt ebenfalls auf einem Hügel und ist berühmt für ihren Wein, den Vino Nobile di Montepulciano. Beim Spaziergang durch die Altstadt entdeckt man viele historische Gebäude und kleine Weinlokale.
Ein weiterer Ort ist Montalcino, der für den berühmten Brunello-Wein bekannt ist. Die Stadt wirkt etwas ruhiger und hat eine beeindruckende Festung mit Blick über die umliegenden Weinberge.
Sehr charmant ist auch San Quirico d’Orcia, ein kleiner Ort mit mittelalterlichem Zentrum und einem schönen Park direkt in der Altstadt.
All diese Orte liegen relativ nah beieinander und lassen sich gut miteinander kombinieren.
Unterwegs zwischen Natur und Kultur
Was mir am Val d’Orcia besonders gefallen hat, ist diese Mischung aus Landschaft und historischen Orten.
Man kann morgens eine lange Wanderung durch die Hügel machen, mittags in einem kleinen Dorf durch die Gassen schlendern und am Nachmittag wieder draußen zwischen Weinbergen und Olivenbäumen unterwegs sein.
Für mich war diese Region einer der Orte in der Toskana, an denen man am besten versteht, warum Menschen sich so sehr in diese Landschaft verlieben.
Und während ich mit Paul über die Hügel des Val d’Orcia gelaufen bin und die Zypressen im warmen Abendlicht gesehen habe, dachte ich mehr als einmal: Genau so stellt man sich die Toskana vor.
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