
Alberobello mit Hund – ein Dorf voller kleiner Schlumpfhäuser
Auf meiner Reise weiter durch Süditalien bin ich irgendwann in Alberobello angekommen. Von diesem Ort hatte ich vorher schon Bilder gesehen, aber als ich dann tatsächlich dort stand, musste ich erst einmal lachen. Die Häuser sehen wirklich aus wie kleine Schlumpfhäuser, nur eben in weiß.

Überall stehen diese runden, weißen Häuschen mit ihren kegelförmigen Dächern dicht nebeneinander. Manche wirken so klein, dass ich sofort dachte: Das sind eigentlich perfekte Dackelhäuser in einem kleinen Dackeldorf.
Mit Dackel Paul bin ich durch die Gassen gelaufen und habe mir dieses außergewöhnliche Dorf angeschaut. Alberobello besteht aus hunderten dieser sogenannten Trulli, einer traditionellen Bauweise aus Naturstein, die typisch für diese Region Apuliens ist.

Ein Dorf wie aus einem Märchen
Was Alberobello so besonders macht, ist die Atmosphäre in den kleinen Gassen. Überall stehen Blumentöpfe vor den Häusern, Türen und Fenster sind liebevoll dekoriert, und zwischen den weißen Mauern tauchen immer wieder kleine Restaurants oder Cafés auf.
Viele Restaurants stellen ihre Stühle und Tische einfach auf die schmalen Gassen. Dadurch wirkt das ganze Dorf unglaublich lebendig und gleichzeitig sehr gemütlich.
Ich bin dort einfach durch die Straßen geschlendert, habe mir die Häuser angeschaut und überall kleine Details entdeckt. Hinter jeder Ecke wartete wieder ein neues hübsches Motiv.









Frühling in Alberobello
Ich war Anfang April dort unterwegs. Das war eine sehr gute Zeit, denn das Dorf war zwar belebt, aber noch längst nicht überlaufen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es hier im Hochsommer deutlich voller wird. In der Vorsaison hingegen lässt sich Alberobello wunderbar entspannt erkunden.
Das Wetter war bereits angenehm warm, und durch die hellen Häuser wirkt das Licht in den Gassen besonders schön.
Ein Ausflug für die Seele
Für Paul war dieser Ort allerdings weniger spannend. Während ich begeistert durch die Gassen gelaufen bin und ständig Fotos gemacht habe, war es für ihn eher ein ruhiger Spaziergang ohne große Abenteuer.
Kein Strand, keine Wanderwege, keine langen Strecken zum Laufen.
Aber manchmal muss Paul eben auch Dinge mitmachen, die eher für mich als für ihn interessant sind.
Und ehrlich gesagt war dieser kleine Ort genau das Richtige für einen entspannten Tag. Alberobello wirkt ein bisschen wie ein Ort aus einer anderen Welt.
Ein Besuch lohnt sich
Auch wenn Alberobello kein klassisches Ziel für lange Spaziergänge mit Hund ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.
Das Dorf ist einfach unglaublich niedlich und charmant. Die vielen kleinen Häuser, die Blumen, die engen Gassen und die gemütlichen Restaurants machen den Ort zu einem besonderen Erlebnis.
Wenn man ohnehin in Apulien unterwegs ist, sollte man sich einen Tag Zeit nehmen, durch die Trulli-Gassen schlendern und diese besondere Atmosphäre auf sich wirken lassen.
Für mich war Alberobello ein kleiner Zwischenstopp, der einfach gut für die Seele war.
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