Ostuni mit Hund

Ostuni mit Hund – die weiße Stadt Apuliens

Nach Alberobello bin ich weiter durch Apulien gefahren und habe mir noch einen Ort angeschaut, der in dieser Region fast genauso berühmt ist: Ostuni.

Schon von weitem sieht man die Stadt auf einem Hügel liegen. Und das Besondere fällt sofort auf: Fast alle Häuser sind weiß gestrichen. Deshalb wird Ostuni auch oft einfach „die weiße Stadt“ genannt.

Als ich mit Dackel Paul dort angekommen bin, war mein erster Eindruck: Diese Stadt wirkt wie ein kleines Labyrinth aus weißen Gassen.

Spaziergang durch die Altstadt

Ich bin einfach durch die Altstadt geschlendert und habe mir die vielen kleinen Straßen angeschaut. Die Gassen sind teilweise so schmal, dass man kaum glauben kann, dass dort früher sogar Esel und kleine Karren unterwegs waren.

Überall führen Treppen zwischen den Häusern hinauf oder wieder hinunter. Hinter jeder Ecke tauchen kleine Plätze, Türen mit Blumen oder gemütliche Cafés auf.

Genau das macht den Reiz von Ostuni aus. Man läuft einfach los und entdeckt ständig neue kleine Details.

Natürlich durfte auch eine kleine Pause nicht fehlen. Ich habe mir in einem Café einen Kaffee gegönnt und später noch ein Eis, das wirklich hervorragend war.

Die Geschichte der weißen Häuser

Die weißen Fassaden haben tatsächlich einen historischen Hintergrund. In früheren Jahrhunderten wurden die Häuser regelmäßig mit Kalk weiß gestrichen.

Der Kalk sollte die Gebäude nicht nur heller und kühler machen, sondern hatte auch eine desinfizierende Wirkung. Während Zeiten von Krankheiten und Epidemien war das eine einfache Methode, um Hygiene zu verbessern.

Heute prägt diese weiße Farbe das gesamte Stadtbild. Wenn man von einem der Aussichtspunkte auf Ostuni schaut, sieht die Stadt fast aus wie ein weißes Mosaik auf dem Hügel.

Blick über Olivenhaine und Meer

Rund um Ostuni erstrecken sich riesige Olivenhaine, die sich bis zur Küste der Adria ziehen. Von den oberen Punkten der Altstadt hat man einen wunderbaren Blick über diese Landschaft.

Die Kombination aus weißer Stadt, grünen Olivenbäumen und dem blauen Meer in der Ferne macht Ostuni zu einem der schönsten Orte in Apulien.

Ein schöner Zwischenstopp in Apulien

Für Paul war dieser Ort ähnlich spannend wie Alberobello: ein netter Spaziergang, aber natürlich kein großes Abenteuer wie eine Wanderung oder ein Strandtag.

Für mich dagegen war Ostuni ein wunderbarer Ort, um einfach durch eine Stadt zu schlendern, ein bisschen italienisches Lebensgefühl zu genießen und zwischendurch einen Kaffee oder ein Eis zu trinken.

Wenn man in Apulien unterwegs ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Ostuni gehört zu den Orten, die man einfach einmal gesehen haben sollte.

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