
Urlaub mit Hund an der ligurischen Riviera – Wandern zwischen bunten Dörfern und spektakulären Küstenwegen
Die ligurische Riviera gehört zu den schönsten Küstenregionen Italiens. Steile Hügel fallen hier direkt ins Meer, kleine Fischerdörfer schmiegen sich an die Felsen und überall führen alte Wege durch Weinberge und Olivenhaine. Genau diese Mischung aus Meer, Bergen und bunten Küstenorten macht Ligurien zu einem besonderen Reiseziel.
Ich habe diese Region zusammen mit meinem Dackel Paul bereist und mehrere Orte entlang der Riviera besucht. Einige davon haben mich einfach nur überrascht, andere haben mich komplett verzaubert. Besonders beeindruckend war für mich die Kombination aus wunderschönen Küstendörfern und atemberaubenden Wanderwegen hoch über dem Meer.
Wer Urlaub mit Hund in Ligurien plant, findet hier eine Region, die sich ideal zum Wandern, Entdecken und Erkunden eignet.
Die schönsten Orte an der ligurischen Riviera
Die ligurische Küste besteht aus vielen kleinen Orten, die sich entlang der steilen Hänge zwischen Genua und La Spezia verteilen. Jeder Ort hat seinen eigenen Charakter.
Rapallo ist eine lebhafte Küstenstadt mit einer langen Promenade und vielen bunten Häusern. Der Ort eignet sich gut für einen Tagesbesuch oder als Ausgangspunkt für Ausflüge entlang der Küste.
Ganz anders wirkt Portofino. Das kleine Dorf rund um den winzigen Hafen gehört zu den bekanntesten Orten der italienischen Riviera. Die bunten Häuser, die kleinen Boote im Hafen und die spektakulären Wanderwege im Naturpark von Portofino machen diesen Ort besonders charmant.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt Camogli. Auch hier stehen farbenfrohe Häuser direkt am Meer, allerdings wirkt der Ort deutlich größer und städtischer. Gleichzeitig beginnen hinter Camogli einige der schönsten Wanderwege im Naturpark von Portofino.
Weiter südlich entlang der Küste erreicht man schließlich die Gegend rund um Levanto, die für viele Reisende ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Cinque Terre ist. Levanto ist ein lebendiger Küstenort mit vielen Geschäften, Restaurants und einer schönen Promenade. Besonders interessant ist der Radweg entlang der Küste, der durch alte Eisenbahntunnel nach Bonassola und Framura führt.

Cinque Terre mit Hund
Ein besonderes Highlight der ligurischen Riviera sind die berühmten Cinque Terre. Diese fünf Dörfer gehören zu den spektakulärsten Küstenorten Europas.
Zu den bekanntesten Orten gehören Vernazza, Manarola und Riomaggiore. Jedes dieser Dörfer wirkt wie ein kleines Gemälde aus bunten Häusern, die sich an die steilen Felsen über dem Meer klammern.
Vernazza hat mich persönlich am meisten beeindruckt. Der kleine Hafen, die bunten Häuser und die unglaubliche Atmosphäre dieses Dorfes haben mich sofort begeistert. Für mich gehört Vernazza zu den schönsten Orten, die ich auf meiner Reise gesehen habe.
Auch Manarola wirkt unglaublich fotogen. Die Häuser stehen dicht gedrängt am Hang und fallen fast direkt zum Meer hinunter. Rund um das Dorf beginnen spektakuläre Wanderwege durch Weinberge und Terrassenlandschaften.
Der südlichste Ort der Cinque Terre ist Riomaggiore. Hier stehen die bunten Häuser entlang eines steilen Tales, das direkt zum Meer führt. Besonders beeindruckend sind die Wanderwege oberhalb des Dorfes, die fantastische Ausblicke auf die Küste bieten.

Wer Cinque Terre mit Hund erleben möchte, sollte sich darauf einstellen, viel zu Fuß unterwegs zu sein. Viele Wege bestehen aus Treppen oder steilen Pfaden. Genau diese Landschaft macht den besonderen Reiz dieser Region aus.
Wandern entlang der ligurischen Küste
Die Landschaft Liguriens eignet sich hervorragend zum Wandern. Viele Wege verbinden die kleinen Küstendörfer miteinander und führen durch eine einzigartige Kulturlandschaft aus Weinbergen, Olivenhainen und mediterranen Wäldern.
Besonders beeindruckend sind die Höhenwege oberhalb der Cinque Terre. Von dort blickt man auf das Meer, die bunten Häuser der Dörfer und die steilen Felsen entlang der Küste.
Auch rund um Portofino und Camogli gibt es wunderschöne Wandergebiete im Naturpark von Portofino. Die Wege führen durch schattige Wälder, über Hügel und immer wieder zu Aussichtspunkten über dem Meer.
Diese Kombination aus Küste, Bergen und historischen Wegen macht Ligurien zu einem der schönsten Wandergebiete Italiens.
Baden mit Hund in Ligurien
Strände mit Hund sind in Ligurien eher selten. Viele Strandabschnitte gehören zu privaten Strandbädern, die Liegen und Sonnenschirme vermieten.
Zwischen Rapallo und Santa Margherita Ligure gibt es einige kleine Abschnitte, an denen Hunde ins Wasser dürfen. Allerdings bestehen viele Strände aus grobem Kies, was sie weniger komfortabel macht als klassische Sandstrände.
Wer mit Hund in Ligurien unterwegs ist, verbringt deshalb meist mehr Zeit beim Wandern und Erkunden der Landschaft als am Strand.
Die beste Reisezeit für Ligurien mit Hund
Die Sommermonate können an der ligurischen Riviera sehr heiß und teilweise auch sehr voll werden. Für Reisen mit Hund eignen sich deshalb besonders die Monate außerhalb der Hochsaison.
Sehr angenehm sind März bis Ostern sowie Mitte September bis Ende Oktober. In diesen Monaten ist das Klima deutlich entspannter, die Temperaturen sind angenehmer und die Wanderwege weniger überlaufen.
Gerade im Herbst zeigt sich die Landschaft oft von ihrer schönsten Seite.
Fazit: Ligurien mit Hund entdecken
Die ligurische Riviera gehört zu den abwechslungsreichsten Regionen Italiens. Kleine bunte Küstendörfer, spektakuläre Wanderwege und das tiefblaue Meer bilden eine einzigartige Landschaft.
Orte wie Rapallo, Portofino, Camogli oder Levanto zeigen unterschiedliche Seiten dieser Region. Die berühmten Dörfer der Cinque Terre wie Vernazza, Manarola und Riomaggiore gehören dabei zu den eindrucksvollsten Küstenorten Europas.
Wer gerne wandert und mediterrane Landschaften liebt, findet hier ein ideales Reiseziel für einen Urlaub mit Hund an der ligurischen Riviera.








