Urlaub mit Hund in der Toskana

Atemberaubende Toskana

Tolle Geheimtipps für die Toskana mit Hund

Die schönsten Orte der Toskana – inkl. Tipps für den Urlaub mit Hund

Die Toskana gehört zu den schönsten Reisezielen Europas – und das nicht ohne Grund. Sanfte Hügel, von Zypressen gesäumte Alleen, mittelalterliche Städtchen, Weingüter und eine Küste, die sich über mehr als 570 Kilometer erstreckt: Diese Region in Mittelitalien hat alles, was ein perfekter Urlaub braucht. Und das Beste: Die Toskana ist auch für Hundebesitzer ein echtes Paradies. Wer mit seinem Vierbeiner verreist, findet hier mehr hundefreundliche Strände als in jeder anderen italienischen Region, endlose Wanderwege und Unterkünfte, in denen der Hund herzlich willkommen ist.

In diesem Artikel stellen wir dir die schönsten Orte der Toskana vor – und verraten dir bei jedem Ziel, was es für dich und deinen Hund zu entdecken gibt.


Die schönsten Orte der Toskana auf einen Blick

  • Florenz – die Hauptstadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten
  • Siena – mittelalterliches Flair und der berühmte Piazza del Campo
  • Pisa – mehr als nur der schiefe Turm
  • Val d’Orcia – die typische Toskana-Landschaft
  • Lucca – die charmante Stadtmauer-Stadt
  • San Gimignano – das mittelalterliche Manhattan
  • Pitigliano – der Geheimtipp auf dem Tuffsteinfelsen
  • Cortona – romantisches Städtchen in den Hügeln
  • Volterra – rau, wild und beeindruckend
  • Castiglione della Pescaia – der schönste Ort an der Küste

01. Florenz – Pflichtprogramm und Kulturhauptstadt

Florenz ist das Herzstück der Toskana. Als Hauptstadt der Region beherbergt sie eine Dichte an Kunstschätzen, Museen und Bauwerken, die weltweit ihresgleichen sucht. Der Dom Santa Maria del Fiore mit seiner legendären Kuppel von Brunelleschi, die Uffizien mit Botticellis „Geburt der Venus”, die Ponte Vecchio über den Arno – Florenz ist eine Stadt, in der man sich problemlos eine ganze Woche verlieren kann.

Besonders empfehlenswert ist ein Spaziergang über den Piazzale Michelangelo für einen der schönsten Ausblicke der gesamten Region. Die mittelalterliche Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Florenz mit Hund: Hunde sind in Florenz auf allen öffentlichen Plätzen und in Parks willkommen, sofern sie an der Leine geführt werden. In die Museen darf der Vierbeiner zwar nicht, doch die Außenbesichtigungen der beeindruckenden Fassaden sind auch mit Hund ein echtes Erlebnis. Der Parco delle Cascine, Florenz’ größter Park, eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge.


02. Siena – Mittelalter zum Anfassen

Siena ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Italiens. Das Herzstück ist der muschelförmige Piazza del Campo, auf dem zweimal im Jahr das berühmte Pferderennen Palio stattfindet. Die Kathedrale von Siena mit ihrer schwarz-weißen Marmorverkleidung gehört zu den eindrucksvollsten gotischen Kirchen Italiens.

Die verwinkelten Gassen des historischen Zentrums, die sich über mehrere Hügel erstrecken, laden zum ziellosen Schlendern ein. Siena ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Chianti-Gebiet.

Siena mit Hund: In Siena werden sogar geführte Stadttouren für Zwei- und Vierbeiner angeboten – ein klares Zeichen dafür, wie hoch die Hundefreundlichkeit hier geschrieben wird. Neben den Sehenswürdigkeiten werden dabei auch Hundewiesen besucht, auf denen der Vierbeiner frei toben kann.


03. Pisa – Mehr als der schiefe Turm

Pisa ist weltberühmt für seinen schiefen Turm – doch die Stadt hat deutlich mehr zu bieten, als das obligatorische Foto mit dem ikonischen Bauwerk. Der Campo dei Miracoli, auf dem neben dem Turm auch der Dom und das Baptisterium stehen, ist eines der beeindruckendsten mittelalterlichen Ensembles Europas.

Abseits des Touristentrubels zeigt sich Pisa als lebendige Universitätsstadt mit einer entspannten, jungen Atmosphäre. Die Uferpromenade am Arno ist besonders abends ein schöner Ort zum Verweilen.

Pisa mit Hund: Auf dem Campo dei Miracoli selbst sind Hunde in der Regel erlaubt, sofern sie angeleint sind. Für ausgedehnte Spaziergänge empfiehlt sich der Lungarno, die Uferpromenade des Arno.


04. Val d’Orcia – Die schönste Toskana-Landschaft

Das Orcia-Tal im Süden der Toskana ist das Sinnbild der toskanischen Landschaft: sanft geschwungene Hügel, einsame Bauernhöfe auf Kuppen, Zypressenalleen, die sich wie grüne Nadelstreifen durch das Braun-Grün der Felder ziehen, und Sonnenuntergänge, die man nie vergisst. Das Val d’Orcia ist UNESCO-Weltkulturerbe und einer der meistfotografierten Landstriche Europas.

Innerhalb des Tals lohnen sich Besuche in den Städtchen Pienza (die „Idealstadt” der Renaissance), Montalcino (bekannt für den Brunello-Wein) und Bagno Vignoni mit seinem ungewöhnlichen Hauptplatz, der von einem Thermalwasserbecken dominiert wird.

Val d’Orcia mit Hund: Das Orciatal ist geradezu geschaffen für ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge mit Hund. Die Feldwege und Schotterstraßen durch Weinberge und Olivenhaine sind in der Regel problemlos zu begehen. Hunde können hier die Toskana aus ihrer ursprünglichsten Perspektive erleben – fern vom Touristentrubel.


05. Lucca – Die charmante Stadtmauer-Stadt

Lucca ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Toskana. Die Stadt ist vollständig von einer gut erhaltenen Renaissance-Stadtmauer umgeben, auf der man bequem eine Runde spazieren oder Fahrrad fahren kann – mit herrlichem Blick sowohl auf die Altstadt als auch auf das Umland.

Das historische Zentrum mit seinen Türmhäusern, der Kathedrale San Martino und dem ovalen Piazza dell’Anfiteatro – der auf den Grundmauern eines römischen Amphitheaters gebaut wurde – zählt zu den schönsten Innenstädten der gesamten Toskana.

Lucca mit Hund: Die Stadtmauer-Promenade ist ein absolutes Highlight für Hundebesitzer. Auf der fast fünf Kilometer langen, baumgesäumten Flaniermeile kann man mit dem Vierbeiner entspannt spazieren gehen – ein einzigartiges Erlebnis, das man so in keiner anderen Stadt der Toskana findet.


06. San Gimignano – Das mittelalterliche Manhattan

San Gimignano ist bekannt für seine 14 noch erhaltenen mittelalterlichen Geschlechtertürme, die der Stadt eine unverwechselbare Silhouette verleihen. Im Mittelalter galt: Je mehr und je höher die Türme einer Familie, desto angesehener war sie. Das Ergebnis ist ein Stadtbild, das man heute von weitem schon erkennt.

Die Altstadt selbst ist vergleichsweise klein, aber voller verwinketer Gassen, kleiner Piazzen und guter Restaurants, die die hiesigen Spezialitäten – allen voran den Vernaccia-Wein und die preisgekrönte Gelato-Spezialität – servieren.

San Gimignano mit Hund: Hunde sind in den Gassen und auf den Plätzen von San Gimignano willkommen. Die Aussichtspunkte rund um die Stadt, von denen man die Türme vor dem Hintergrund der toskanischen Hügellandschaft sieht, sind auch mit Vierbeiner wunderbar erreichbar.


07. Pitigliano – Der Geheimtipp auf dem Tuffstein

Pitigliano gehört zu den eindrucksvollsten Orten der gesamten Toskana und ist trotzdem noch ein echter Geheimtipp. Das Städtchen thront auf einem Tuffsteinfelsen und scheint förmlich aus dem Stein zu wachsen. Blickt man von unten auf die Häuserzeilen, die direkt am Abgrund enden, kommt echtes Schaudern auf.

Pitigliano war im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der jüdischen Kultur und trägt bis heute den Beinamen „La Piccola Gerusalemme” – das kleine Jerusalem. Das jüdische Viertel mit seiner Synagoge und dem kleinen Museum lohnt einen Besuch.

Pitigliano mit Hund: Die wilde, rauhe Landschaft der südlichen Toskana rund um Pitigliano mit ihren Schluchten, Wäldern und alten Etruskerwegen ist ideal für abenteuerlustige Hunde und ihre Besitzer. Die Wege durch die Tufffelsen-Landschaft sind ein besonderes Naturerlebnis.


08. Cortona – Romantik in den Hügeln

Cortona liegt malerisch auf einem Hügel im südöstlichen Zipfel der Toskana, hoch über dem Val di Chiana. Das Städtchen wurde durch das Buch „Bella Tuscany” von Frances Mayes weltberühmt und zieht seither viele Besucher an, ohne dabei seinen authentischen Charme verloren zu haben.

Von der Festung La Fortezza Medicea hat man bei klarem Wetter einen Blick bis zum Trasimenischen See in Umbrien. Die Gassen mit ihren mittelalterlichen Palazzi, kleinen Boutiquen und guten Trattorien machen Cortona zu einem der romantischsten Orte der Region.

Cortona mit Hund: Die ruhigen Wege rund um Cortona, durch Olivenhaine und Weinberge, sind ideal für lange Spaziergänge. Im Ort selbst sind Hunde an der Leine auf den Gassen und Plätzen herzlich willkommen.


09. Volterra – Rau, wild und beeindruckend

Volterra ist einer der faszinierendsten und gleichzeitig am wenigsten überlaufenen Orte der Toskana. Die etruskische Stadt auf einem Hochplateau blickt auf eine Geschichte zurück, die weit vor die Römerzeit zurückreicht. Das Etruskische Museum gehört zu den bedeutendsten seiner Art in Italien.

Rund um die Stadt erstrecken sich die sogenannten Balze – dramatisch erodierte Steilkanten aus Tuff und Ton, an denen historische Gebäude langsam in den Abgrund rutschen. Ein Anblick, der unheimlich und faszinierend zugleich ist.

Volterra mit Hund: Die Landschaft rund um Volterra bietet ausgezeichnete Bedingungen für Wanderungen mit Hund – abseits von Touristenmassen, in ursprünglicher Natur. Die Wege entlang der Balze sind ein unvergessliches Erlebnis.


10. Castiglione della Pescaia – Der schönste Ort an der Küste

Wer Sightseeing mit Badeurlaub verbinden möchte, ist in Castiglione della Pescaia genau richtig. Das Städtchen an der etruskischen Riviera besteht aus einem historischen Ortskern auf einem Hügel und einem modernen Strandort darunter. Die Kombination aus mittelalterlichem Flair und herrlichem Sandstrand macht diesen Ort einzigartig.

Die Küste rund um Castiglione ist Teil des Maremma-Naturparks – eine der wildesten und ursprünglichsten Küstenregionen Italiens.

Castiglione della Pescaia mit Hund: Die Toskana hat die meisten Hundestrände Italiens – und die Region um Castiglione macht da keine Ausnahme. Im Naturpark Maremma gibt es zudem ausgedehnte Wanderwege durch Macchia und Pinienwald, die Hunde lieben.


Toskana mit Hund: Das musst du wissen

Die Toskana gilt als eine der hundefreundlichsten Regionen Italiens überhaupt. Hier ein Überblick über alles Wichtige für einen entspannten Urlaub mit Vierbeiner.

Einreise mit Hund nach Italien

Für die Einreise nach Italien gelten die EU-Bestimmungen für Haustiere. Dein Hund muss gegen Tollwut geimpft sein und einen gültigen EU-Heimtierausweis mit tierärztlicher Bestätigung sowie einen Mikrochip besitzen. Mit diesen Dokumenten im Gepäck ist die Einreise problemlos möglich.

Hundestrände in der Toskana

Die Toskana verfügt über die meisten offiziellen Hundestrände Italiens. Besonders die Etruskische Küste, die Versilia und die Gegend rund um den Maremma-Naturpark bieten offizielle Badestellen für Hunde. In der Nebensaison sind Vierbeiner an vielen weiteren Stränden willkommen. Auf der Insel Elba gibt es ebenfalls ausgewiesene Hundestrände, etwa bei Mola und am Strand Fonza nahe Marina di Campo.

Tipp: In der Hochsaison sind viele Hauptstrände hundefrei. Wer unbedingt mit Hund ans Meer möchte, sucht sich am besten Naturstrände abseits der großen Ortschaften – zum Beispiel den langen Naturstrand zwischen Viareggio und Torre del Lago hinter den geschützten Dünen.

Wandern und Spazierengehen

Die Toskana bietet unzählige Möglichkeiten für Spaziergänge und Wanderungen mit Hund: durch die Weinberge des Chianti-Gebiets, entlang von Zypressenalleen im Val d’Orcia, durch die romantische Garfagnana im Norden oder hinauf in die Apuanischen Alpen. Für aktive Hundebesitzer gibt es kaum eine Region, die mehr zu bieten hat.

Restaurants und Cafés

In vielen Restaurants und Agriturismi der Toskana sind Hunde herzlich willkommen – teils sogar im Innenbereich. In kleinen Orten und in der Nebensaison ist die Toleranz besonders groß. Dürfen Hunde in einen Supermarkt, eine Gelateria oder ein Café? Das hängt vom Einzelfall ab, doch die allgemeine Haltung gegenüber Hunden ist in der Toskana ausgesprochen positiv.

Unterkunft: Ferienhaus statt Hotel

Für Hundebesitzer sind Ferienhäuser, Ferienwohnungen oder Agriturismi in der Regel die bessere Wahl als Hotels. In einem Ferienhaus hast du die Flexibilität, deinen Tag ganz nach deinen Wünschen zu gestalten – und viele dieser Unterkünfte verfügen über einen umzäunten Garten, in dem dein Hund frei herumlaufen kann. Achte bei der Buchung auf Hinweise wie „eingezäuntes Grundstück” oder „Garten hundegerecht”, wenn du deinem Vierbeiner maximale Freiheit gönnen möchtest.

Beste Reisezeit für den Urlaub mit Hund

Als ideale Reisezeiten für die Toskana mit Hund haben sich Frühling (April/Mai) und Spätsommer/Herbst (September/Oktober) bewährt. Im Hochsommer kann es für Hunde zu heiß werden, außerdem sind Strände und beliebte Orte überfüllt. In der Nebensaison sind die Einschränkungen an den Stränden geringer, die Temperaturen angenehmer und die Unterkünfte oft günstiger.

Checkliste: Das gehört ins Gepäck

Damit du auf nichts Wichtiges vergisst, hier eine kompakte Packliste für den Urlaub mit Hund:

  • EU-Heimtierausweis und Impfnachweis (Tollwut!)
  • Hundebett oder Lieblingsdecke
  • Futter- und Wassernäpfe
  • Ausreichend Hundefutter (in Italien teils schwieriger zu bekommen)
  • Leine und ggf. Maulkorb
  • Zeckenschutz und Flohpräparate
  • Erste-Hilfe-Set für den Hund
  • Halsband mit aktueller Adresse (Heimadresse + Urlaubsadresse)
  • Hundespielzeug

Extra-Tipp: Plane bei der Anreise ausreichend Pausen ein. Von München nach Florenz sind es rund 7 Stunden Fahrzeit – für Hund und Mensch gleichermaßen eine lange Strecke, die regelmäßige Stopps verdient.

Mein persönlicher Lieblingsort in der Toskana mit Hund

Mein persönlicher Lieblingsort in der Toskana ist definitiv Baratti. Ich hab mit Dackel Paul dort schon zweimal perfekte Ferien verbracht. Total toll war auch Saturnia mit seinem heißen Thermalbad


Fazit: Die Toskana – ein Traum für Menschen und Hunde

Ob du die Kunstschätze von Florenz bestaunen, durch das stille Val d’Orcia wandern oder an einem Hundestrand an der etruskischen Küste entspannen möchtest – die Toskana hat für jeden Geschmack das Richtige. Und wer seinen Vierbeiner nicht zuhause lassen möchte, muss das hier auch nicht: Die Toskana ist eine der hundefreundlichsten Regionen ganz Italiens, mit einer Infrastruktur, die das Reisen mit Hund so einfach und schön macht wie kaum anderswo in Europa.

Buon viaggio – für dich und deine Fellnase!

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