Urlaub mit Hund in Italien

Meine Erfahrungen mit Hund in Italien

Mit Hund durch Italien zu reisen fühlt sich einfach toll an. Dieses Land hat eine besondere Atmosphäre, die ich immer sofort spüre. Ich sitze morgens mit deinem Kaffee draußen, mein Dackel liegt neben mir in der Sonne und alles wirkt auf mich leicht und selbstverständlich. Genau solche Momente brauche ich definitiv, um mich wunderbar zu fühlen.

Italien ist einfach magisch, um mit seinem Hund Urlaub zu machen, den man nicht so schnell wieder vergisst. In vielen Cafés und Restaurants darf der Hund mit rein, auch Campingplätze und Hotels erlauben fast immer Hunde.

Oft bringt dir jemand im Restaurant ungefragt eine Schale Wasser. Die Italiener lieben Hunde, bei Paul wollen sie sofort wissen, wie er heißt, denn Dackel gehören zu den Lieblingshunden der Italiener.

Was Italien so besonders macht, ist diese Mischung aus Leben, Wärme und Landschaft. Du gehst durch kleine Gassen, überall riecht es nach Meer, nach Essen, nach Sommer. Dein Hund läuft neben dir her, schnuppert hier und da und wirkt zufrieden. Genau dafür fährt man los.

Die Orte selbst haben Charakter. Kleine Küstendörfer kleben an den Hängen, bunte Häuser, enge Wege, dahinter das offene Meer. Es ist oft lebendig, manchmal auch lebhafter als bei uns und je nach Region auch mal ziemlich chaotisch und laut.. Wenn du dich darauf einlässt, findest du schnell deinen eigenen Rhythmus. Früh am Morgen oder am Abend wird es ruhiger, dann sind Spaziergänge besonders schön. Das Licht ist weich, die Luft angenehm, und dein Hund kann sich frei bewegen und alles aufnehmen.

Die Landschaft ist ein echtes Highlight. Du hast Küstenwege mit atemberaubendem Blick aufs Meer, sanfte Hügel mit Olivenbäumen und Weinbergen und im Norden sogar richtige Bergwelten. Gerade die Wege oberhalb der bekannten Orte sind oft die schönsten. Weniger Menschen, mehr Weite, klare Sicht. Dort kannst du mit deinem Hund richtig gut laufen, ohne ständig ausweichen zu müssen.

Touristische Hotspots zwischen Mai und Oktober sollte man am besten mit seinem Hund meiden. Die Italiener leben den Übertourismus extrem aus, trotz der Reduzierungsmassnahmen, insbesondere in Norditalien, ist es immer noch extrem voll.

Die beste Reisezeit für Italien mit Hund ist März. Es ist warm, aber noch nicht zu heiß (27-25 Grad ) und auch noch nicht zu voll. Insbesondere Ligurien, Gardasee und Dolomiten sind in der Hauptsaison ziemlich überlaufen und auch zu heiß.

Am Wasser gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt spezielle Hundestrände, die gut ausgestattet sind. Gleichzeitig findest du außerhalb der Hauptzeiten oder etwas abseits oft ruhige Plätze, an denen du mit deinem Hund ans Meer kannst. Besonders im Frühjahr und im Herbst fühlt sich das unglaublich frei an. Leere Strände, viel Platz und dieses Gefühl, einfach unterwegs zu sein. Insbesondere in der Toskana gibt es einige Ecken die auch im Sommer nicht zu voll sind, zb die Gegend um Baratti ist auch im August nicht zu voll.

Beim Wandern triffst du immer wieder auf andere Hunde, auch freilaufende. In vielen Dörfern gehören sie ganz selbstverständlich dazu. Die Begegnungen laufen meist ruhig ab, jeder geht seinen Weg, manchmal gibt es ein kurzes Beschnuppern, dann geht es weiter. Das wirkt alles unkompliziert und entspannt.

In den Abruzzen kannst Du von Juni bis Ende August ziemlich entspannt wandern gehen. Es ist nicht weniger spektakulär wie Seceda, Seiseralm oder 3 Zinnen, aber eben nicht so touristisch. Ich war mit Dackel Paul am Lago Di Campotosto, am Lago Di Scanno und auf dem Campo Imperatore und es war absolut magisch zum wandern mit Hund.

Lago Di Scanno 😍

In Süden von Italien eignet sich ebenfalls der März und der April wunderbar, um schöne Städte anzuschauen, wie zb Ostuni, Alberobello und Matera. Dackel Paul und ich waren mit dem Wohnmobil über 8 Monate in Italien und haben wirklich spannende Orte entdeckt. Auch in Sizilien waren wir noch, haben einen Ätna Ausbruch bestaunt und zwei hübsche Bergdörfer besucht. Grundsätzlich muss man Sizilien und Süditalien mögen oder eben nicht. Ich fand es spannend und spektakulär, fühlte mich aber in diesem Chaos schnell gestresst.

Paul und ich sind eher der Typ Norditalien, oder ich muss irgendwann noch mal in den Süden, vielleicht hab ich ja auch falsch gefühlt.

Im März 2026 bin ich das erste Mal mit dem PKW nach Italien gefahren. Wir machen einen Roadtrip durch die Cinque Terre,

besuchen hübsche Dörfer wie Tellaro, Vernazza, Manarola und

Riomaggiore und ich berichte, wie die CinqueTerre mit Hund so ist. Auch hier ist die beste Reisezeit März.

Hier hast Du noch ein paar Tipps zum Autofahren mit Hund und zum Fliegen mit Hund und falls du nach Sizilien, Elba oder Sardinien möchtest, bekommst Du hier ein paar Tipps zur Fähre mit Hund.

Search