Erfahrungen mit Hund in Peniscola

Schöner großer Strand, hier sind Hunde im Winter erlaubt

Peñíscola mit Hund – spektakuläre Altstadt, aber sehr touristisch

Mein nächster Stopp auf der Reise war Peñíscola an der Costa del Azahar. Der Ort ist unter Spanien-Überwinterern extrem beliebt. Ich habe dort unglaublich viele deutsche Wohnmobile, Camper und Langzeiturlauber getroffen. Für viele scheint Peñíscola so etwas wie ein fester Winterstandort zu sein.

Als ich in die Stadt hineingefahren bin, war ich allerdings erst einmal ziemlich überrascht. Der erste Eindruck war für mich ehrlich gesagt etwas ernüchternd. Ganz in der Nähe dort ist auch der ruhige Ort Ribarmar

Blick auf die Altstadt von Penicola

Die moderne Stadt besteht größtenteils aus großen Hotelanlagen, Apartmenthäusern und langen Reihen von Ferienwohnungen. Viele Gebäude sind hoch gebaut, dicht nebeneinander und wirken eher wie typische Touristenhochburgen.

Das ist allerdings ein Muster, das man an vielen spanischen Küstenorten sieht. Die eigentliche Schönheit liegt oft direkt am Meer oder in der historischen Altstadt. Genau so ist es auch in Peñíscola.

Die spektakuläre Altstadt auf dem Felsen

Der Grund, warum Peñíscola so berühmt geworden ist, liegt ganz klar in der Altstadt, die auf einem Felsen direkt ins Meer hinausragt.

Schon von weitem sieht man den riesigen Felsblock mit den alten Mauern und dem Castillo del Papa Luna, einer mächtigen Burganlage aus dem Mittelalter. Die ganze Altstadt wirkt wie eine kleine Festung im Meer.

Sobald man durch eines der alten Stadttore läuft, verändert sich die Atmosphäre sofort. Die Gassen werden enger, die Häuser kleiner, viele Fassaden sind weiß gestrichen und mit Blumen geschmückt.

Man läuft über Kopfsteinpflaster durch schmale Straßen, vorbei an kleinen Läden, Restaurants und Aussichtspunkten mit Blick aufs Meer. Von oben hat man eine fantastische Sicht über die gesamte Küste.

Das Castillo de Peñíscola, auch Papa-Luna-Burg genannt, wurde im 13. Jahrhundert von den Tempelrittern gebaut und später Sitz eines Gegenpapstes. Heute gehört die Burg zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region.

Rund um die Altstadt gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen man sowohl die Nord- als auch die Südseite der Küste sehen kann. Besonders am Abend ist das Licht dort oben unglaublich schön.

Mit Hund durch die Altstadt

Mit Hund lässt sich die Altstadt gut erkunden. Die meisten Gassen sind ruhig und viele Restaurants haben kleine Terrassen, auf denen Hunde willkommen sind.

Es gibt auch einen botanischen Garten oberhalb der Altstadt, der bei Besuchern recht beliebt ist. Hunde dürfen dort allerdings nicht hinein.

Dafür kann man sich einfach treiben lassen und durch die mittelalterlichen Gassen laufen. Gerade in der Nebensaison ist die Stimmung dort sehr entspannt.

Der Strand von Peñíscola

Der Strand auf der Nordseite der Stadt ist wirklich beeindruckend.

Er zieht sich kilometerweit entlang der Küste und besteht aus feinem Sand. Direkt gegenüber liegt die Altstadt auf ihrem Felsen, was eine sehr schöne Kulisse ergibt.

Im Winter können Hunde dort problemlos laufen. Der Strand ist breit und bietet viel Platz für lange Spaziergänge.

Die Atmosphäre ist allerdings etwas speziell. Der Strand liegt direkt an einer großen Straße, an der sich Hotels, Restaurants und Apartmenthäuser entlangziehen. Dadurch wirkt die Umgebung weniger ruhig als in manchen Naturregionen.

Warum Peñíscola bei Überwinterern so beliebt ist

Auch wenn der Ort nicht ganz meinen persönlichen Geschmack getroffen hat, konnte ich durchaus verstehen, warum viele Menschen hier gerne überwintern.

Peñíscola bietet eine sehr gute Infrastruktur. Es gibt viele Restaurants, Supermärkte, Cafés und Spaziermöglichkeiten entlang der Promenade.

Gerade im Winter bleibt der Ort erstaunlich lebendig. Viele Geschäfte und Lokale haben geöffnet, weil so viele Langzeiturlauber hier sind.

Das Klima spielt natürlich ebenfalls eine Rolle. Selbst im Winter liegen die Temperaturen tagsüber oft zwischen 15 und 20 Grad. In der Sonne fühlt sich das deutlich wärmer an.

Mein persönlicher Eindruck

Peñíscola ist ohne Zweifel ein spektakulärer Ort, vor allem wegen der Altstadt auf dem Felsen. Diese mittelalterliche Festung direkt am Meer ist wirklich beeindruckend.

Die moderne Stadt rundherum ist dagegen stark touristisch geprägt. Große Hotels, viele Ferienwohnungen und lange Reihen von Apartmenthäusern bestimmen das Bild.

Für Menschen, die gerne in lebendigen Küstenorten überwintern und eine gute Infrastruktur schätzen, ist Peñíscola vermutlich eine sehr angenehme Wahl.

Für mich persönlich war der Ort allerdings etwas zu touristisch. Ich habe mich in den naturbelassenen Regionen der Küste deutlich wohler gefühlt.

Trotzdem lohnt sich ein Besuch definitiv – schon allein wegen der einzigartigen Altstadt und der Aussicht über das Mittelmeer. Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Peniscola mit Hund ist Oktober bis zum Jahreswechsel.

Mehr tolle Orte in Spanien mit Hund sind zb das Ebrodelta, Cadaques und L‘ Estarit.


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Eine Antwort zu „Erfahrungen mit Hund in Peniscola“

  1. […] dem sehr touristischen Eindruck von Peñíscola war mein nächster Stopp ein Ort, der mich sofort wieder begeistert hat: Ribamar bei […]

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