
Dürrensee mit Hund – Baden, Wandern und atemberaubendes Dolomitenpanorama am Lago di Landro
Manchmal entdeckt man Orte, an denen man eigentlich nur kurz stoppen wollte und bleibt dann doch viel länger als geplant. Genau so ging es mir am Dürrensee, der auch unter seinem italienischen Namen Lago di Landro bekannt ist.
Der See liegt in den Dolomiten zwischen Toblach und Cortina d’Ampezzo, ganz in der Nähe der berühmten Drei Zinnen. Schon beim ersten Blick auf die Landschaft wird klar, warum dieser Ort so beliebt ist. Der See liegt eingebettet zwischen hohen Dolomitengipfeln und bietet eine Aussicht, die wirklich spektakulär ist.

Ich war dort zusammen mit meinem Dackel Paul unterwegs und hatte ursprünglich geplant, eine größere Wanderung zu machen. Am Ende haben wir jedoch viel mehr Zeit am See verbracht als gedacht. Bei der Hitze an diesem Tag war das einfach die bessere Entscheidung.
Der Dürrensee – ein Dolomitensee mit gigantischer Aussicht
Der Lago di Landro gehört zu den schönsten Bergseen in dieser Region der Dolomiten. Das Wasser schimmert je nach Licht in verschiedenen Blau- und Grüntönen und die umliegenden Gipfel spiegeln sich im See.
Besonders beeindruckend ist der Blick auf die markanten Felsformationen der Dolomiten, die rund um den See aufragen. Diese Landschaft wirkt fast wie eine riesige Naturkulisse.
Viele Besucher bleiben hier eine Weile stehen, um Fotos zu machen oder einfach die Aussicht zu genießen. Gleichzeitig eignet sich der See auch wunderbar, um einen entspannten Tag am Wasser zu verbringen.

Baden mit Hund am Dürrensee
Eine der angenehmsten Überraschungen für mich war, dass Baden mit Hund am Dürrensee problemlos möglich ist. Rund um den See gibt es mehrere kleine Uferbereiche, an denen man ins Wasser gehen kann.
Paul hatte natürlich sofort großes Interesse am See. Für ihn war klar: Wenn Wasser da ist, muss man auch rein.

Das Wasser ist allerdings sehr kalt. Man merkt sofort, dass es sich um einen Bergsee handelt. Es muss wirklich ein sehr heißer Tag sein, damit man ohne Zögern hineinspringt. Aber wenn es warm genug ist, funktioniert das Baden durchaus.
Beim Einstieg ins Wasser sollte man Badeschuhe tragen, weil der Untergrund teilweise steinig ist. An manchen Stellen gibt es außerdem lehmige Bereiche, die ziemlich rutschig sein können.
Trotzdem ist der See ein schöner Ort, um sich abzukühlen – besonders für Hunde.

Stand-Up-Paddeln auf dem Lago di Landro
Der Dürrensee ist auch ein beliebter Ort für Stand-Up-Paddler. Immer wieder sieht man Menschen mit ihren Boards über den See gleiten.
Paul beobachtet solche Szenen immer sehr aufmerksam. Er ist nämlich ein großer Fan von Stand-Up-Paddeln. Wenn irgendwo ein Board auf dem Wasser liegt, würde er am liebsten sofort aufspringen.
Es ist tatsächlich schon öfter passiert, dass er neugierig zu fremden Leuten hinüberläuft und versucht, mit auf das Board zu steigen. Die meisten Menschen finden das eher lustig als störend.
An diesem Tag hatten wir leider kein eigenes Board dabei. Sonst wäre Paul vermutlich sofort auf dem Wasser unterwegs gewesen.

Wandern rund um den Dürrensee
Eigentlich waren wir zum Wandern gekommen. Rund um den Lago di Landro beginnen mehrere schöne Wanderwege durch die Dolomitenlandschaft.
Ein einfacher Weg führt einmal rund um den See. Diese Strecke eignet sich gut für einen gemütlichen Spaziergang und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Berge.
Etwas anspruchsvoller sind die Wanderungen in Richtung Cristallo-Gruppe oder entlang des Dolomiten-Höhenweges, der durch diese Region verläuft.
Viele dieser Wege führen durch alpine Wiesen und Wälder und eröffnen immer wieder fantastische Panoramablicke.
An diesem Tag war es allerdings so heiß, dass wir am Ende deutlich mehr Zeit am See verbracht haben als auf den Wanderwegen
Die Straße am See
Eine kleine Besonderheit am Dürrensee ist die Straße, die direkt am See entlangführt. Sie verbindet Cortina mit Toblach und sorgt dafür, dass immer wieder Autos vorbeifahren.
Dadurch wirkt der Ort manchmal etwas weniger ruhig, als man es von einem abgelegenen Bergsee erwarten würde.
Ganz ehrlich gesagt: Man merkt die Straße schon ein bisschen. Sie verhindert, dass sich dieses komplett abgeschiedene Berggefühl einstellt.
Aber das ist wirklich Jammern auf sehr hohem Niveau. Die Aussicht auf die Dolomiten ist einfach so beeindruckend, dass man darüber schnell hinwegsehen kann.

Ausgangspunkt für einen Besuch der Drei Zinnen
Der Dürrensee eignet sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für einen Besuch der Drei Zinnen.
Vom See aus fahren regelmäßig Busse hinauf zur berühmten Drei-Zinnen-Straße. Viele Besucher lassen ihr Auto deshalb am See stehen und fahren mit dem Bus weiter in Richtung der bekannten Dolomitenformation.
Ich habe das an diesem Tag allerdings nicht gemacht. Für die Drei Zinnen sollte man sich wirklich genügend Zeit nehmen. Die Landschaft dort ist so spektakulär, dass es schade wäre, alles in einen einzigen Tag zu pressen.









Unterwegs mit Dackel Paul
Für Paul war der Dürrensee natürlich ein perfekter Ort. Wasser, Berge, Wanderwege und überall spannende Gerüche – mehr braucht ein Dackel eigentlich nicht.
Besonders das Baden im See hat ihm gefallen. Und jedes Mal, wenn ein Stand-Up-Paddler vorbeikam, wurde er sofort neugierig.
Am Ende haben wir einfach lange am Ufer gesessen, die Aussicht genossen und die Landschaft auf uns wirken lassen.
Fazit: Dürrensee mit Hund
Der Dürrensee beziehungsweise Lago di Landro gehört zu den schönsten Naturplätzen in dieser Region der Dolomiten. Der See bietet eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge und eignet sich wunderbar für einen entspannten Zwischenstopp.
Baden mit Hund ist hier gut möglich, auch wenn das Wasser ziemlich kalt ist. Wer gerne wandert, findet in der Umgebung zahlreiche Wege durch eine spektakuläre Berglandschaft.
Für mich und meinen Dackel Paul war dieser Ort eine wunderschöne Pause zwischen unseren Wanderungen in den Dolomiten – ein Platz, an dem man einfach sitzen, schauen und die Landschaft genießen kann.
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