
Großer Sankt-Bernhard-Pass – Bernhardinerhunde, alpiner See und eine wunderbare Wanderung mit Hund
Der letzte Ort meiner Reise durch die Schweizer Alpen war ein ganz besonderer. Ich bin hinauf auf den Großen Sankt-Bernhard-Pass, einen der berühmtesten Alpenpässe überhaupt. Dieser Pass liegt genau auf der Grenze zwischen Schweiz und Italien und verbindet seit Jahrhunderten beide Länder.
Schon die Fahrt hinauf auf den Pass ist beeindruckend. Die Straße windet sich immer höher in die Berge, und irgendwann steht man auf über 2400 Metern Höhe mitten in einer hochalpinen Landschaft aus Felsen, Seen und Berggipfeln.

Oben angekommen merkt man sofort, dass dieser Ort etwas Besonderes hat. Die Landschaft wirkt ruhig, weit und gleichzeitig unglaublich eindrucksvoll.
Die berühmten Bernhardinerhunde
Natürlich wollte ich mir dort unbedingt die Bernhardinerhunde anschauen. Diese Hunde sind weltweit bekannt, weil sie früher von den Mönchen des Hospizes eingesetzt wurden, um Reisende im Schnee zu retten.
Auf dem Pass gibt es heute ein Bernhardiner-Museum und eine Zuchtstätte, in der die Geschichte dieser beeindruckenden Hunde erzählt wird. Dort kann man die Bernhardiner auch sehen, genau genommen 2 Stück.
Die Hunde sind wirklich wunderschön. Groß, ruhig und unglaublich freundlich.
Ganz ehrlich: Ich hatte ein bisschen gehofft, dort auch kleine Bernhardiner-Welpen zu sehen. Leider gab es an diesem Tag keine. Das wäre natürlich ein Highlight gewesen.
Mein Dackel Paul musste währenddessen allerdings im Wohnmobil warten. Fremde Hunde dürfen in die Zuchtstätte nicht mit hinein, was natürlich auch verständlich ist. Dafür hat er danach eine richtig schöne Wanderung bekommen.

Der See auf der Passhöhe
Direkt auf der Passhöhe liegt ein wunderschöner alpiner Bergsee, der dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Das Wasser wirkt klar und ruhig, und rundherum stehen die Berge wie eine Kulisse.
Um den See führt ein Rundweg, den ich anschließend mit Paul gelaufen bin. Diese Runde gehört für mich zu den schönsten Spaziergängen der gesamten Reise.
Der Weg fängt einfach an und führt einmal um den See herum, die zweite Hälfte ( also nicht das Stück wo die Straße ist, sonder da gegenüber) ist etwas anspruchsvoller vom wandern. Dabei hat man ständig neue Perspektiven auf die Berglandschaft und das Wasser.

Gerade in dieser Höhe wirkt die Landschaft besonders eindrucksvoll. Es gibt kaum Bäume, stattdessen dominieren Felsen, alpine Pflanzen und die klare Bergluft.
Für meinen kleinen Dackel Paul war dieser Spaziergang natürlich ein echtes Abenteuer.
Mittagessen auf der italienischen Seite
Das Spannende an diesem Pass ist, dass man sich dort direkt auf der Grenze zwischen zwei Ländern befindet. Nach einem Teil der Runde bin ich auf der italienischen Seite gelandet und habe dort Mittag gegessen.
Dort gab es ein kleines Restaurant, in dem ich mir etwas zu essen und einen Kaffee gegönnt habe.
Was mir sofort aufgefallen ist: Es war deutlich günstiger als auf der Schweizer Seite. Für das gleiche Essen zahlt man dort ungefähr nur die Hälfte.

Die Atmosphäre war gemütlich, und nach der Pause bin ich einfach wieder weitergelaufen.
Die zweite Hälfte des Rundwegs
Nach dem Mittagessen ging es wieder zurück Richtung See. Der Rundweg führt einmal komplett um das Wasser herum, sodass man immer wieder neue Ausblicke auf die umliegenden Berge bekommt.
Gerade auf der zweiten Hälfte der Runde öffnen sich besonders schöne Perspektiven auf den See und die Passstraße.
Solche Spaziergänge gehören für mich zu den schönsten Momenten beim Reisen mit Hund in den Alpen. Man läuft durch diese beeindruckende Landschaft, genießt die frische Bergluft und entdeckt immer wieder neue Ausblicke.
Paul war jedenfalls begeistert und hat jede Ecke dieses Rundwegs neugierig erkundet.
Urlaub mit Hund in den Alpen
Der Große Sankt-Bernhard-Pass ist ein tolles Ziel für Urlaub mit Hund in den Alpen. Die Landschaft bietet viel Platz zum Spazierengehen, und rund um den See gibt es einfache Wege mit fantastischen Ausblicken.
Natürlich sollte man in dieser Höhe immer auf das Wetter achten. In den Alpen kann sich das schnell ändern. Doch an klaren Tagen ist dieser Ort wirklich spektakulär.
Die Kombination aus Geschichte, Bernhardinerhunden und dieser eindrucksvollen Berglandschaft macht den Pass zu einem besonderen Erlebnis.
Ein wunderschöner Abschluss meiner Schweiz-Reise
Der Große Sankt-Bernhard-Pass war für mich ein perfekter Abschluss meiner Reise durch die Schweizer Alpen. Die Bernhardinerhunde, der See, die Wanderung mit Paul und der Blick über die Hochalpen – all das hat diesen Ort zu einem echten Highlight gemacht.
Manchmal sind es genau solche Orte, die eine Reise unvergesslich machen. Orte, an denen man einfach stehen bleibt, tief durchatmet und die unglaubliche Schönheit der Alpen genießt.
Nach diesen Pass bin ich dann in Italien gelandet und habe das wunderschöne Aosta Tal besucht. Wenn Du noch mehr wissen möchtest über die Schweizer Pässe, dann hab ich hier noch über der Furkapass und über den Grimselpass geschrieben.


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